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Einen Sommer ohne Eis kann sich wohl niemand vorstellen. Doch was verbirgt sich eigentlich in diesen bunten Kugeln aus dem Laden oder in den industriell hergestellten Eisriegeln in glänzenden Verpackungen? Wer schon einmal ein Eis umgedreht und die Zutatenliste gelesen hat, ist vielleicht auf eine Auflistung von Emulgatoren, Stabilisatoren, künstlichen Farbstoffen und Aromen gestoßen, die eher an ein chemisches Protokoll als an ein Küchenrezept erinnert. Genau deshalb entdecken immer mehr Menschen die Freude an der Zubereitung von selbstgemachtem Eis – und wer einmal herausgefunden hat, wie einfach das ist, kehrt nur schwer zum gekauften zurück.

Selbstgemachtes Eis ist nicht nur eine Frage des gesunden Lebensstils. Es ist eine Möglichkeit, die volle Kontrolle darüber zu haben, was die ganze Familie isst, die Kinder mit etwas wirklich Besonderem zu erfreuen und saisonales Obst in seiner besten Form zu nutzen. Und außerdem – die Zubereitung von Eis zu Hause macht überraschend viel Spaß und gelingt auch denen, die sich in der Küche nicht unbedingt als Profis fühlen.


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Warum es sich lohnt, Eis selbst herzustellen

Industriell hergestelltes Eis hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die Hersteller drücken auf den Preis, die Haltbarkeit und die visuelle Attraktivität des Produkts, was sich zwangsläufig in der Zusammensetzung niederschlägt. Laut einer Analyse der britischen Organisation Action on Sugar enthalten viele kommerzielle Eissorten alarmierende Mengen an zugesetztem Zucker, auch in Produkten, die primär für Kinder bestimmt sind. Dabei braucht ein einfaches Eis für seine Entstehung nur wenige Zutaten: Obst oder Sahne, ein Süßungsmittel und etwas Geduld.

Der Vorteil der Heimherstellung liegt auch in der Möglichkeit, das Rezept an spezifische Bedürfnisse anzupassen. Jemand in der Familie verträgt keine Laktose? Kein Problem – die Sahne wird durch Kokosmilch ersetzt. Die Kinder sind allergisch gegen Nüsse? Zu Hause hat man die Gewissheit, dass nichts Unerwünschtes in die Mischung gelangt. Selbstgemachtes Eis ist kurz gesagt maßgeschneidertes Eis – und das ist ein Vorteil, den kein Supermarkt bieten kann.

Auch der wirtschaftliche Aspekt spielt eine Rolle. Ein Kilogramm frischer Erdbeeren in der Saison kostet einen Bruchteil dessen, was man für ein Premium-Erdbeereis im Laden bezahlt. Und das Endprodukt wird geschmacklich unvergleichlich reicher sein, weil die Erdbeeren echt sind – und kein Erdbeeraroma in Pulverform.

Es gibt eine Vielzahl von Rezepten für selbstgemachtes Eis, und ihre grundlegende Einteilung ist einfach: Entweder greift man zur Fruchtvariante, die leichter und erfrischender ist, oder man wählt eine Sahnebasis, die cremiger und gehaltvoller ist. Beide Kategorien haben ihren Reiz und eignen sich für unterschiedliche Anlässe.

Fruchteis – sogenannte Sorbets – basiert ausschließlich auf Obst, Wasser und Zucker oder einem anderen Süßungsmittel. Die Zubereitung ist am einfachsten und gleichzeitig am schnellsten. Man muss nur reifes Obst pürieren, etwas Honig oder Ahornsirup hinzufügen, bei Bedarf Zitronensaft zur Geschmacksintensivierung, und die Mischung einfrieren. Das Ergebnis ist überraschend intensiv – da im selbstgemachten Sorbet nichts anderes als das Obst selbst steckt, ist der Geschmack voll und natürlich. Am besten eignen sich Erdbeeren, Himbeeren, Mango, Aprikosen oder Pfirsiche. Diese Sorten haben genug natürliche Süße und Ballaststoffe, die dabei helfen, eine angenehme Konsistenz zu erzeugen.

Sahneis ist etwas anspruchsvoller, aber umso belohnender. Die klassische Basis besteht aus Schlagsahne, Eigelb, Zucker und Vanille. Das Eigelb wird zusammen mit dem Zucker schaumig geschlagen, mit Milch erhitzt, um eine englische Creme zu erzeugen, und nach dem Abkühlen mit der Schlagsahne vermischt. Diese Technik garantiert eine seidig glatte Textur ohne unangenehme Eiskristalle, die der Albtraum jedes Eisliebhabers sind. Für diejenigen, die einen einfacheren Weg suchen, gibt es auch die sogenannte No-Churn-Variante – Eis ohne Eismaschine, bei der die Schlagsahne einfach mit gesüßter Kondensmilch vermischt und nach Belieben aromatisiert wird.

Selbstgemachte Eisriegel für Kinder: einfache Freude

Ein besonderes Kapitel sind selbstgemachte Eisriegel für Kinder – und hier beginnt die echte Kreativität. Eisriegel sind die ideale Wahl für kleinere Kinder, weil sie leicht zu handhaben sind, im Voraus zubereitet werden können und die Eltern einen hundertprozentigen Überblick über ihre Zusammensetzung haben. Man braucht nur Eisformen, die heute in den verschiedensten Formen und Größen erhältlich sind, und etwas Fantasie.

Nehmen wir als Beispiel eine konkrete Situation: Eine Mutter des dreijährigen Thomas möchte ihrem Sohn an einem heißen Julinachmittag eine Erfrischung bereiten. Anstatt zu einem industriellen Eisriegel voller Farbstoffe zu greifen, püriert sie eine Handvoll Erdbeeren mit einer Banane und etwas Kokosmilch, füllt die Mischung in Formen und legt diese ins Gefrierfach. Nach drei Stunden hält Thomas einen Eisriegel in der Hand, der nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft ist. Die Banane liefert Energie und natürliches Süßungsmittel, die Erdbeeren Vitamin C und die Kokosmilch gesunde Fette. Das ist genau die Art von Snack, nach dem Eltern ohne schlechtes Gewissen greifen können.

Für ältere Kinder sind geschichtete Eisriegel interessant, bei denen verschiedene Geschmacksrichtungen oder Farben abwechseln. Zum Beispiel eine Schicht Mangopüree, dann eine Schicht Joghurt mit Honig und schließlich eine Schicht Blaubeerpüree – das Ergebnis ist nicht nur lecker, sondern auch optisch beeindruckend. Kinder können außerdem in die Zubereitung einbezogen werden, was den gesamten Prozess zu einer gemeinsamen Aktivität macht, die einen Wert hat, der weit über das Eis selbst hinausgeht.

Joghurt ist überhaupt eine hervorragende Basis für Kinder-Eisriegel. Griechischer Joghurt ist dick, cremig und reich an Proteinen, wobei seine leichte Säure die Süße des Obstes wunderbar ergänzt. Man muss ihn nur mit zerdrücktem Obst oder Fruchtpüree mischen, bei Bedarf etwas Vanille hinzufügen, und die Grundlage ist fertig. Ein solcher Eisriegel ist gleichzeitig eine Quelle von Kalzium und Probiotika – also etwas, das ein industrieller Eisriegel definitiv nicht bieten kann.

Ein weiterer beliebter Trick ist die Verwendung von gefrorener Banane als Basis. Überreife Bananen, die sonst im Müll landen würden, werden in Scheiben geschnitten, eingefroren und dann zu einer glatten Creme püriert – ohne eine einzige weitere Zutat. So entsteht das sogenannte „Nice Cream", ein Einzutaten-Eis, das überraschend reichhaltig und cremig schmeckt. Durch die Zugabe von Kakaopulver entsteht eine Schokoladenvariante, durch das Einmischen von Erdbeeren eine Erdbeervariante. Diese Methode ist wahrscheinlich der einfachste Weg zu selbstgemachtem Eis überhaupt und gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Wie der berühmte französische Koch Auguste Escoffier sagte: „Gutes Essen ist die Grundlage des wahren Glücks." Und auch wenn Escoffier wahrscheinlich nicht an Bananen-Nice-Cream gedacht hat, gilt der Kern seiner Aussage – Essen, das mit Liebe und aus hochwertigen Zutaten zubereitet wird, hat einen ganz anderen Wert als das, was vom Fließband kommt.

Für diejenigen, die noch weiter gehen möchten, gibt es Rezepte, die mit Superfoods angereichert sindSpirulina, Matchapulver, Acai oder Maca. Spirulina verleiht dem Eis beispielsweise eine wunderschöne grüne Farbe und fügt gleichzeitig Proteine und Mineralstoffe hinzu. Matcha erzeugt einen leicht bitteren, anspruchsvollen Geschmack, der besonders bei Erwachsenen beliebt ist. Diese Zutaten sind in Reformhäusern leicht erhältlich, und ihre Zugabe zum Eis ist eine der einfachsten Möglichkeiten, die Vorteile von Superfoods in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Die Konsistenz von selbstgemachtem Eis ist ein Thema, das viele angehende Enthusiasten beschäftigt. Ohne Eismaschine – ein Gerät, das die Mischung während des Gefrierens kontinuierlich rührt – kann es leicht passieren, dass das Eis zu hart wird oder voller Eiskristalle ist. Es gibt jedoch einige Tricks, um das zu vermeiden. Die Zugabe von Alkohol (zum Beispiel ein Löffel Rum oder Wodka) senkt den Gefrierpunkt und das resultierende Eis ist weicher. Maissirup oder Invertzucker haben einen ähnlichen Effekt. Und wer keine Eismaschine, aber eine Küchenmaschine hat, kann das Eis während des Gefrierens einfach mehrmals pürieren – ungefähr alle 45 Minuten während der ersten drei Stunden. Dieses Verfahren erfordert zwar etwas Aufmerksamkeit, aber das Ergebnis kommt einer professionellen Konsistenz nahe.

Eine Eismaschine muss dabei keine teure Angelegenheit sein. Einfache Modelle sind zu einem vernünftigen Preis erhältlich und ihre Bedienung ist sehr einfach – die gekühlte Mischung wird hineingegeben, das Gerät rührt sie 20–30 Minuten lang, und das Ergebnis ist ein perfekt cremiges Eis, das sofort verzehrt oder vorübergehend im Gefrierfach aufbewahrt werden kann. Für Familien, die selbstgemachtes Eis regelmäßig herstellen möchten, amortisiert sich die Investition in eine Eismaschine sehr schnell.

Saisonalität als geheime Zutat

Der wohl wichtigste Rat, den man jedem Eisliebhaber geben kann, betrifft die Zutaten. Die Qualität des fertigen Eises ist direkt proportional zur Qualität des verwendeten Obstes. Erdbeeren vom lokalen Markt im Juni werden immer besser schmecken als Erdbeeren aus dem anderen Ende der Welt, die im Dezember gekauft wurden. Saisonalität ist nicht nur ein Modewort – es ist der eigentliche Schlüssel zu intensivem Geschmack.

Saisonales Obst ist außerdem deutlich günstiger und umweltfreundlicher, da es keine Tausende von Kilometern zurücklegen muss. Für diejenigen, die auf Nachhaltigkeit achten, ist selbstgemachtes Eis aus lokalem Obst eine natürliche Wahl, die sowohl die Geschmacksknospen als auch das Gewissen erfreut. Die Organisation Slow Food weist seit Langem darauf hin, dass bewusstes Einkaufen und die Verwendung saisonaler Zutaten nicht nur einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit des Einzelnen hat, sondern auch auf das gesamte Ernährungssystem.

Die Zubereitung von selbstgemachtem Eis ist ein bisschen wie eine Philosophie. Es ist die Entscheidung, innezuhalten, sich Zeit für etwas Einfaches und dennoch Wertvolles zu nehmen und das Ergebnis in dem Wissen zu genießen, dass man genau weiß, was man isst. Ob man zum erfrischenden Himbeer-Zitronen-Sorbet, zur reichhaltigen Vanille-Eiscreme oder zu verspielten Kindereisstäbchen voller tropischer Früchte greift – selbstgemachtes Eis ist immer eine gute Idee. Und wer es einmal probiert hat, versteht, warum so viele Menschen immer wieder dazu zurückkehren.

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