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Warum Gehen die beste Übung ist, die Sie auch in einer stressigen Woche ohne Stress schaffen können

Gehen wirkt fast unauffällig. Es hat nicht die Aura eines „richtigen Trainings", erfordert keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder spezielle Ausrüstung, und dennoch kehren die Menschen immer wieder dazu zurück, wenn sie ihre Fitness verbessern, den Kopf freibekommen oder sich einfach besser im eigenen Körper fühlen wollen. Vielleicht liegt gerade in dieser Einfachheit die Antwort auf die Frage, warum Gehen die beste Übung für so viele verschiedene Lebenssituationen ist. Es ist eine natürliche Bewegung, die der Körper seit der Kindheit kennt, und zugleich eine Gewohnheit, die sich überraschend leicht in den täglichen Ablauf integrieren lässt. Und wenn man dann noch die Wirkung hinzufügt, die Gehen gegen Stress hat, entsteht etwas, das sowohl den Körper als auch den Geist stärkt – ohne große Gesten, dafür mit langfristiger Wirkung.

Wenn über Bewegung gesprochen wird, wird oft ein Wettbewerb daraus: Wer läuft mehr, wer hebt schwerere Gewichte, wer „arbeitet" häufiger. Doch der menschliche Körper ist keine Leistungsmaschine und die Psyche erst recht nicht. In einer normalen Woche, in der sich Arbeit, Familie, Verpflichtungen, manchmal auch Müdigkeit und Überlastung abwechseln, ist Gehen eine der wenigen Bewegungsarten, die man regelmäßig ausüben kann, ohne dass sie einen zeitlich oder mental „auffrisst". Und das ist der Grund, warum es immer öfter im Zusammenhang mit einem gesunden Lebensstil erwähnt wird – nicht nur als Mittel, um Kalorien zu verbrennen, sondern als Werkzeug, um zu sich selbst zurückzufinden.


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Natürliche Bewegung, die der Körper versteht (und keine Ausreden braucht)

Gehen ist eine der grundlegendsten Fähigkeiten des Menschen. Der Körper arbeitet dabei umfassend: Muskelketten wechseln sich ab, das Stabilisierungssystem wird aktiviert, der Atemrhythmus verändert sich, die Durchblutung verbessert sich. Es geht nicht nur um die Beine. Bei natürlichem, zügigem Gehen werden Gesäßmuskeln, der Körperkern, Muskeln entlang der Wirbelsäule und Arme aktiviert, die den Rhythmus und das Gleichgewicht halten. Und gerade diese „Ganzkörperlichkeit" wird oft unterschätzt – bis man eine längere Strecke oder hügeliges Gelände ausprobiert und am nächsten Tag spürt, dass sogar die Schulterblätter beansprucht wurden.

Ein weiterer Vorteil des Gehens ist, dass es schonend ist. Für viele Menschen ist Laufen oder intensives Training ein zu harter Start – die Gelenke protestieren, der Körper wehrt sich, die Motivation schwindet schnell. Gehen hingegen erlaubt eine schrittweise, sichere Rückkehr zur Bewegung. Besonders wenn das Ziel eine langfristige Veränderung ist und nicht eine kurze „Aktion" für ein paar Wochen.

In Fachempfehlungen wird Gehen regelmäßig als geeignete Form der Aktivität für die breite Bevölkerung erwähnt. Zum Beispiel betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO) langfristig die Bedeutung regelmäßiger Bewegung für die Gesundheit und gibt Rahmenempfehlungen, die auch durch zügiges Gehen erfüllt werden können. Ähnlich beschreibt der NHS (der britische Gesundheitsdienst) Gehen als einfachen Weg, Gesundheit und Fitness ohne komplizierte Logistik zu verbessern. Und das ist für das tägliche Leben entscheidend: Das beste Training ist nicht das „ideale", sondern das, welches tatsächlich stattfindet.

Wenn man „Gehen" sagt, stellen sich viele Leute langsames Herumgehen vor. Doch es reicht, das Tempo und die Körperhaltung zu ändern, und Gehen wird zu einer Aktivität, die eine klare Wirkung hat. Zügiges Gehen erhöht leicht den Puls, beschleunigt den Atem, erwärmt den Körper und bleibt dabei angenehm. Es ist keine Strafe. Es ist keine Pflicht. Es ist eine Bewegung, die man mögen kann.

Gehen als regelmäßiger Bestandteil des Tages: kleine Entscheidungen, große Wirkung

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Gehen „ausreichend" ist. Sie lautet eher: Wie bekommt man es in das Leben integriert, sodass es nicht beim ersten anspruchsvolleren Woche verschwindet. Und hier gewinnt Gehen auf ganzer Linie. Es lässt sich zwischen Meetings, auf dem Weg von der Arbeit, beim Telefonieren, während man auf die Kinder bei einem Kurs wartet oder als kurze Pause zwischen Aufgaben einfügen. Es erfordert keine Dusche, keine Planung oder spezielle Kleidung – bequeme Schuhe und die Bereitschaft, ein paar Schritte mehr zu gehen, genügen.

In der Praxis funktionieren oft ganz gewöhnliche Änderungen. Eine Haltestelle früher aussteigen. Zu Fuß Brötchen holen, auch wenn es „nur" zehn Minuten hin und zehn Minuten zurück sind. Die Treppe statt den Aufzug nehmen. Das klingt banal, aber gerade Banalitäten fügen sich zu einer Routine zusammen. Und Routine ist es, was letztlich darüber entscheidet, wie man sich fühlt.

Ein reales Beispiel: In einem Büro in Brno führte das Team eine einfache Regel ein – jeden Tag nach dem Mittagessen ein zehnminütiger Spaziergang um den Block, ohne Ausnahme. Es ging nicht um Leistung, niemand zählte Schritte. Nur ein kurzes Lüften des Kopfes und ein Gespräch abseits der Bildschirme. Nach ein paar Wochen stellte sich heraus, dass die Menschen weniger in die Nachmittagsmüdigkeit „fielen", sich besser konzentrieren konnten und paradox empfanden, dass der Tag ruhiger verging. Keiner von ihnen würde das wahrscheinlich als Training bezeichnen, aber genau das ist der Punkt: Gehen als regelmäßiger Bestandteil des Tages kann zu einer stillen Säule der Gesundheit werden, ohne als Projekt wahrgenommen zu werden.

Gehen funktioniert zudem gut für Menschen, die keine „sportliche Identität" mögen. Nicht jeder möchte sich als Läufer, Yogi oder jemand sehen, der Abende im Fitnessstudio verbringt. Aber fast jeder kann gehen. Und sobald Gehen zur Selbstverständlichkeit wird, kommt oft auch die Lust auf weitere Bewegung hinzu – leichtes Krafttraining, Dehnen, Ausflüge, Radfahren. Gehen ist in diesem Sinne das Eingangstor: unauffällig, freundlich und offen.

Ein Aspekt macht dabei einen großen Unterschied: die Umgebung. In der Stadt ist es manchmal schwierig, Ruhe zu finden, aber auch dort lassen sich „grüne Korridore" entdecken – Parks, Uferpromenaden, Alleen zwischen Häusern. Und wenn die Möglichkeit besteht, in den Wald oder auf einen Feldweg zu gehen, reagieren Körper und Geist oft noch besser. Es ist keine Magie, sondern eine Kombination aus Bewegung, Rhythmus und Raum. Sobald man die Augen von Benachrichtigungen hebt und wahrnimmt, wo man ist, ändert sich auch das innere Tempo.

Und was, wenn keine Zeit da ist? Gerade Gehen zeigt, dass Zeit oft nicht gefunden, sondern zusammengesetzt wird. Zwei kurze zehnminütige Einheiten am Tag können realistischer sein als ein einstündiges Training, das ständig verschoben wird. Außerdem lässt sich Gehen mit dem verbinden, was bereits im Leben vorhanden ist: Einkäufe, Pendeln, Meetings, Telefonate. Natürliche Bewegung kehrt so in den Alltag zurück, statt in die „Freizeit" verschoben zu werden, die manchmal nicht kommt.

Gehen gegen Stress: Wenn der Körper sich beruhigt, atmet auch der Kopf auf

Stress ist heute fast eine Grundeinstellung. Nicht unbedingt dramatisch, eher leise: ständiges Wechseln zwischen Aufgaben, Leistungsdruck, Informationsüberflutung, das Gefühl, immer etwas nachzuholen. In diesem Zustand hält sich der Körper oft in Anspannung – Schultern oben, flacher Atem, voller Kopf. Und genau hier zeigt sich, wie wirksam Gehen gegen Stress sein kann.

Gehen ist rhythmisch. Der wiederholte Schritt für Schritt gibt dem Nervensystem das Signal, dass es sich beruhigen kann. Der Atem vertieft sich natürlich, die Muskeln erwärmen sich, der Körper „bewegt sich" aus dem Modus der Erstarrung. Außerdem entfernt man sich beim Gehen oft aus der Umgebung, die Stress auslöst – weg vom Monitor, vom Lärm, von endlosen Aufgabenlisten. Es geht nicht um Flucht, sondern um einen Neustart.

Es ist kein Zufall, dass in der Psychologie und im täglichen Leben die Empfehlung „einen Spaziergang machen" auftaucht, wenn man überlastet oder aufgewühlt ist. In Bewegung lassen sich Emotionen oft besser verarbeiten. Gedanken drehen sich nicht so eng im Kreis wie im Sitzen, der Körper hat etwas zu tun, und dadurch entsteht Raum. Manchmal reichen zwanzig Minuten und die Welt erscheint nicht mehr so hoffnungslos. Manchmal ist eine längere Strecke nötig, aber das Prinzip bleibt das gleiche: Der Schritt gibt den Gedanken Rhythmus.

Ein Satz fasst es einfach zusammen: „Wenn man sich bewegt, verschwinden die Probleme nicht, aber sie werden weniger schwer." Es mag fast verdächtig einfach sein, aber wer schon einmal mit einem Kopf voller Sorgen einen Spaziergang gemacht und etwas ruhiger zurückgekehrt ist, weiß, dass da etwas dran ist.

Gehen hat zudem eine sanfte soziale Dimension. Manchmal hilft es, mit jemandem zu gehen – nicht unbedingt über das Problem zu sprechen, sondern zusammen in Bewegung zu sein. Manchmal ist es dagegen am besten, alleine zu gehen und die Gedanken fließen zu lassen. Und dann gibt es noch die dritte Möglichkeit, die sich in den letzten Jahren bewährt hat: Gehen ohne Telefon. Nicht als strenger Detox, sondern als kleines Experiment. Was passiert, wenn man zehn Minuten um sich schaut, anstatt auf den Bildschirm? Wie viel Spannung löst sich, wenn man nicht weitere Informationen „hinzufügt"?

In Bezug auf Gesundheit wird häufig auch der Einfluss regelmäßiger Aktivitäten auf Schlaf, Stimmung und allgemeine Widerstandsfähigkeit erwähnt. Gehen ist in diesem Sinne ideal, weil es nachhaltig ist. Es erschöpft nicht so, dass man am nächsten Tag nicht mehr funktionieren kann, ist aber dennoch ausreichend, damit sich der Körper allmählich anpasst. Und Anpassung ist der Schlüssel: Die Stärkung des gesamten Körpers und Geistes ist kein einmaliger Moment, sondern ein Prozess.

Dabei kommt noch ein wichtiger Aspekt ins Spiel: Gehen als Möglichkeit, mehr „in der Gegenwart" zu sein. Auf Details achten – die Farben der Bäume, die Struktur des Gehwegs, die Veränderung des Lichts während des Tages – ist nicht nur Poesie. Es ist eine Möglichkeit, die Aufmerksamkeit aus dem Chaos zurück in die Realität zu bringen, die hier und jetzt ist. Und gerade das ist oft das Gegenmittel gegen Stress: keine weitere Lösung, sondern eine kurze Rückkehr zu dem, was real und greifbar ist.

Wenn Gehen zur Gewohnheit wird, treten auch körperliche Veränderungen auf, die auf den ersten Blick nicht dramatisch, aber tiefgreifend sind: bessere Körperhaltung, weniger Steifheit im Rücken, bessere Kondition bei Treppen, stabilere Energie im Laufe des Tages. Und damit kommt auch eine psychische Veränderung – das Gefühl, dass der Körper kein Feind oder „Projekt" ist, sondern ein Begleiter, um den man sich ohne Extreme kümmern kann.

Vielleicht ist das am Ende der größte Grund, warum Gehen eine der besten Übungen ist: Es ist eine Rückkehr zu etwas, das dem Menschen eigen ist. Es erfordert keinen perfekten Plan oder perfekte Disziplin. Es reicht, den ersten Schritt zu machen und dann den nächsten. Und wenn es gelingt, dies morgen zu wiederholen – vielleicht nur auf dem Weg zur Straßenbahn oder bei einem abendlichen Rundgang um den Block – beginnt sich eine stille, aber feste Gewissheit zu bilden, dass natürliche Bewegung im Alltag ihren Platz hat.

Und ist es nicht genau das, was heute am meisten fehlt? Nicht eine weitere Leistung, sondern eine einfache Gewohnheit, die den Menschen am Boden hält – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Bequeme Schuhe, offene Türen und die Bereitschaft, für einen Moment zu entschleunigen, damit man weitergehen kann.

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