# Co říká suchost kolem nehtů o těle a jeho potřebách Suchost kůže kolem nehtů (nehtové okolí, kuti
Kleine Risse, schuppende Haut oder unangenehme, ausgefranste Nagelhäutchen – die meisten Menschen betrachten dies als rein kosmetisches Problem, das sich mit etwas Creme beheben lässt. In Wirklichkeit aber kann trockene Haut rund um die Nägel ein stilles Signal sein, das der Körper aussendet, um auf etwas Tieferes hinzuweisen. Es lohnt sich, diese kleinen Zeichen genauer zu betrachten, denn der Aussagewert des Zustands von Nägeln und der umgebenden Haut ist überraschend hoch.
Dermatologen und Ärzte der integrativen Medizin weisen seit Langem darauf hin, dass die Hände – und insbesondere der Bereich rund um die Nägel – eine Art Spiegel der allgemeinen Gesundheit des Organismus sind. Der Zustand der Nägel, der Nagelhäutchen und der umliegenden Haut verändert sich in Abhängigkeit von Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Hormonstatus und psychischer Belastung. Bevor Sie also wieder zum nächsten Pflasterpackchen greifen oder aus Gewohnheit an den Nagelhäutchen kauen, versuchen Sie sich zu fragen: Was will mir mein Körper damit eigentlich sagen?
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Dehydratation und Ernährung als erste Verdächtige
Die häufigste Ursache für trockene, rissige Haut rund um die Nägel ist schlichte Dehydratation. Bei unzureichender Flüssigkeitsaufnahme spart der Körper Wasser für lebenswichtige Organe, und die Haut – besonders an Händen und Fingern – leidet als Erste darunter. Dabei geht es nicht nur darum, wie viel Wasser man trinkt. Auch die Zusammensetzung der Ernährung spielt eine Rolle, denn übermäßiger Konsum von Salz, Alkohol oder Koffein kann den Körper selbst bei scheinbar ausreichender Flüssigkeitszufuhr entwässern.
Ebenso entscheidend ist die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Ein Mangel an Vitamin E, einem wichtigen Antioxidans, das die Erneuerung der Hautzellen fördert, macht sich sehr häufig genau an den Händen bemerkbar. Vitamin C wiederum spielt eine unersetzliche Rolle bei der Kollagensynthese – jenem Protein, das die Haut fest und elastisch hält. Fehlt es, verliert die Haut ihre Fähigkeit zur Regeneration und beginnt zu bröckeln und zu reißen. Ein Mangel an B-Vitaminen, insbesondere Biotin (B7), wird klassischerweise mit brüchigen Nägeln und trockenen Nagelhäutchen in Verbindung gebracht.
Mineralstoffe sind ebenso wichtig. Zinkmangel äußert sich durch eine ganze Reihe von Symptomen – von verlangsamter Wundheilung bis hin zu Trockenheit und Schuppung der Haut. Zink ist dabei für die korrekte Funktion von mehr als 300 Enzymen im Körper unerlässlich, und sein Mangel ist in der modernen Bevölkerung überraschend weit verbreitet, besonders bei Menschen mit einer Ernährung, die arm an Fleisch, Hülsenfrüchten und Nüssen ist. Ebenso wichtig ist Eisen – bei einem Eisenmangel, also bei Anämie, wird die Haut trocken, blass und anfällig für Risse.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Eine dreißigjährige Frau, die im Büro arbeitet, bemerkt, dass die Haut rund um ihre Nägel reißt und sich schält, obwohl sie täglich zwei Liter Wasser trinkt und ihre Hände regelmäßig eincremt. Nach einem Arztbesuch und Bluttests stellt sich heraus, dass sie einen niedrigen Ferritinspiegel – das Speicherprotein für Eisen – und einen leichten Vitamin-D-Mangel hat. Durch die Ergänzung dieser Stoffe verbessert sich der Hautzustand innerhalb weniger Wochen deutlich. Dieses Szenario ist keine Ausnahme, sondern kommt sehr häufig vor.
Hormone, Schilddrüse und Autoimmun-Signale
Trockene Haut rund um die Nägel muss jedoch nicht immer eine so geradlinige Ursache haben. Hormonelles Ungleichgewicht gehört zu den weniger offensichtlichen, aber sehr häufigen Auslösern. Die Schilddrüse, ein kleines Organ im Hals, steuert den Stoffwechsel des gesamten Körpers – und wenn sie langsamer arbeitet als sie sollte (ein Zustand, der als Hypothyreose bezeichnet wird), äußert sich das unter anderem durch ausgeprägt trockene Haut, brüchige Nägel und rissige Haut rund um die Nägel. Laut Daten der American Thyroid Association leiden etwa 20 Millionen Amerikaner an irgendeiner Form von Schilddrüsenerkrankung, wobei ein großer Teil von ihnen nichts von ihrem Zustand weiß.
Bei Frauen spielen auch Geschlechtshormone eine entscheidende Rolle. Der Rückgang der Östrogene in der Perimenopause und Menopause führt dazu, dass die Haut ihre Fähigkeit verliert, Feuchtigkeit zu binden – und Hände und Finger sind einer der ersten Orte, an denen sich diese Veränderung zeigt. Die Haut wird dünner, trockener und weniger elastisch, die Nagelhäutchen beginnen zu reißen und aufzubrechen.
Erwähnenswert sind auch Autoimmunerkrankungen. Psoriasis äußert sich sehr häufig genau im Bereich der Nägel und der umliegenden Haut – fachlich spricht man von Nagelpsoriasis, die bis zu 80 % der Patienten mit dieser Diagnose betrifft. Ähnlich verhält es sich mit Ekzemen, genauer gesagt atopischer Dermatitis, die chronische Trockenheit, Juckreiz und Risse in der Haut verursacht, wobei die Hände zu den am häufigsten betroffenen Bereichen gehören. Wenn die Trockenheit trotz Feuchtigkeitspflege und Ernährungsumstellung anhält, ist es immer ratsam, einen Dermatologen aufzusuchen.
Stress und psychische Belastung sind ein weiterer Faktor, der sich stärker auf den Hautzustand auswirkt, als die meisten Menschen denken würden. Chronischer Stress erhöht den Cortisolspiegel, der die Hautbarriere stört und die Zellregeneration verlangsamt. Es ist kein Zufall, dass viele Menschen in anspruchsvollen Lebensphasen bemerken, dass sich ihre Haut verschlechtert – sie schuppt und reißt mehr und heilt schlechter.
Der Einfluss von Umwelt und alltäglichen Gewohnheiten
Die Ursachen für trockene Haut rund um die Nägel müssen wir aber nicht immer im Inneren des Körpers suchen. Äußere Faktoren spielen eine ebenso wichtige Rolle. Häufiges Händewaschen, insbesondere mit aggressiven Seifen, stört die natürliche Schutzschicht der Haut, die aus Lipiden besteht. Alkoholbasierte Desinfektionsmittel, die zum Bestandteil des Alltags geworden sind, haben einen ähnlichen Effekt – sie sind zwar für die Hygiene unerlässlich, trocknen die Haut aber erheblich aus.
Saisonale Einflüsse sind gut dokumentiert. In den Wintermonaten ist die Luft in mit Zentralheizung beheizten Räumen extrem trocken, was zu einem schnelleren Verdunsten von Feuchtigkeit aus der Haut führt. Frost im Freien verschlimmert die Situation zusätzlich, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit enthält. Die Kombination aus trockenen Innenräumen und kaltem Außenklima ist für die Haut der Hände buchstäblich verheerend – und die Nagelhäutchen sind aufgrund ihrer Dünne und Exponierung einer der verletzlichsten Bereiche.
Chemikalien im Haushalt – Reinigungsmittel, Entfetter oder Lösungsmittel – sind ein weiterer stiller Angreifer. Menschen, die regelmäßig mit Chemikalien arbeiten ohne Schutzhandschuhe, leiden deutlich häufiger unter trockener und gereizter Haut rund um die Nägel. Ebenso schädigt die Arbeit mit Erde, Ton oder anderen abrasiven Materialien die empfindliche Haut rund um die Nägel mechanisch.
Wie die britische Dermatologin Dr. Anjali Mahto in ihrem Buch The Skin Bible zusammenfasst: „Die Haut ist das größte Organ des Körpers und gleichzeitig das ehrlichste – sie spiegelt alles wider, was wir von innen und außen durchmachen."

Was dagegen tun – ein Ansatz von innen und außen
Die Pflege trockener Haut rund um die Nägel sollte immer zweiseitig sein. Von außen hilft regelmäßige Feuchtigkeitspflege mit einer hochwertigen Handcreme mit Harnstoff, Glycerin oder Hyaluronsäure, die tatsächlich in der Lage sind, Feuchtigkeit in der Haut zu binden. Geeignet sind auch natürliche Öle – Mandel-, Jojobaöl oder Sanddornöl –, die die Nagelhäutchen nähren und ihre natürliche Schutzschicht wiederherstellen. Das Auftragen von Creme oder Öl direkt nach dem Händewaschen, solange die Haut noch leicht feucht ist, erhöht die Wirksamkeit der Feuchtigkeitspflege erheblich.
Von innen ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung reich an gesunden Fetten entscheidend – Omega-3-Fettsäuren, die in Lachs, Leinsamen oder Walnüssen enthalten sind, sind für die Hautgesundheit absolut grundlegend. Eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien aus Obst und Gemüse schützt die Hautzellen vor Schäden durch freie Radikale. Wenn die Ernährung nicht ausreicht, kann es sinnvoll sein, auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen – Biotin, Vitamin E oder Zink – idealerweise nach Rücksprache mit einem Arzt.
Der Schutz der Hände im Alltag ist genauso wichtig wie die Behandlung. Das Tragen von Gummihandschuhen beim Putzen und Abwaschen, Baumwollhandschuhen im Winter und Schutzhandschuhen bei der Arbeit mit Chemikalien oder Erde kann mechanische und chemische Hautschäden erheblich reduzieren. Eine kleine Gewohnheitsänderung mit großer Wirkung.
Es lohnt sich auch, eine schlechte Gewohnheit zu erwähnen, die die Situation erheblich verschlimmert: das Abbeißen und Reißen der Nagelhäutchen. Obwohl es eine verständliche Reaktion auf das Unbehagen durch trockene Haut ist, stört die mechanische Beschädigung der Nagelhäutchen die natürliche Barriere und öffnet Bakterien und Pilzen den Weg. Das Ergebnis kann eine schmerzhafte Entzündung sein – Paronychie –, die dann ärztliche Behandlung erfordert.
Trockene Haut rund um die Nägel ist also weit mehr als nur ein ästhetisches Problem. Es ist eine Information – darüber, was dem Körper fehlt, wie belastet er ist und welchen Bedingungen er täglich ausgesetzt ist. Diesen kleinen Signalen Aufmerksamkeit zu schenken und auf sie zu reagieren – sei es durch Anpassung der Ernährung, Änderung von Gewohnheiten oder einen Arztbesuch – ist eine der einfachsten Möglichkeiten, die Gesundheit als Ganzes zu pflegen. Unsere Hände wissen mehr über uns, als wir denken.