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# Jak poznat rozdíl mezi suchou kůží a ekzémem Suchá kůže a ekzém mohou vypadat podobně, ale existu

Juckreiz, Schuppenbildung, unangenehmes Spannungsgefühl der Haut – diese Empfindungen kennt wohl jeder. Doch nicht jede trockene oder gereizte Haut ist gleich. Während manche Menschen unter schlichter trockener Haut leiden, die durch äußere Einflüsse verursacht wird, handelt es sich bei anderen um Ekzem, also eine chronisch entzündliche Erkrankung, die einen völlig anderen Ansatz erfordert. Der Unterschied zwischen diesen beiden Zuständen ist dabei nicht immer auf den ersten Blick offensichtlich, und genau deshalb kommt es vor, dass Menschen jahrelang Ekzem wie bloß trockene Haut behandeln – oder umgekehrt. Das Ergebnis sind unnötiges Leiden, Frustration und ein Geldbeutel, der für Produkte geleert wurde, die nicht helfen.

Zu verstehen, womit man es tatsächlich zu tun hat, ist daher der erste und wichtigste Schritt. Und obwohl die endgültige Diagnose stets ein Dermatologe stellen sollte, gibt es Anzeichen, anhand derer man beide Zustände auch ohne Arztbesuch voneinander unterscheiden kann.


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Was genau trockene Haut ist und warum sie entsteht

Trockene Haut, medizinisch als Xerose bezeichnet, ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um einen Zustand, bei dem die Haut mehr Feuchtigkeit verliert, als sie zurückhalten kann, oder bei dem sie zu wenig natürliche Hautlipide produziert. Das Ergebnis ist eine gestörte Hautbarriere, die sich durch ein Spannungsgefühl, feine Schuppenbildung und manchmal leichten Juckreiz äußert. Trockene Haut kann jeden treffen – ein kleines Kind ebenso wie einen Senior, jemanden mit sonst gesunder Haut ebenso wie jemanden, der regelmäßig Hautpflege betreibt.

Die Ursachen sind dabei sehr vielfältig. Zu den häufigsten zählen kaltes und windiges Wetter, überheizte Räume mit trockener Luft, häufiges Duschen mit heißem Wasser, die Verwendung aggressiver Seifen und Reinigungsmittel oder schlicht genetische Veranlagung. Auch das Alter spielt eine Rolle – mit zunehmendem Alter produziert die Haut von Natur aus weniger Talg und hält Wasser schlechter zurück. Einen ähnlichen Effekt haben bestimmte Medikamente, etwa Diuretika oder Cholesterinsenker, sowie verschiedene Gesundheitszustände wie Hypothyreose oder Diabetes.

Das Entscheidende bei schlichter trockener Haut ist, dass sich der Zustand in der Regel schnell verbessert, sobald die Ursache beseitigt oder eine regelmäßige Feuchtigkeitspflege begonnen wird. Eine geeignete Feuchtigkeitscreme oder Körperlotion, die nach dem Duschen aufgetragen wird, kann der Haut innerhalb weniger Tage Geschmeidigkeit und Wohlbefinden zurückgeben. Trockene Haut hat auch in der Regel keine klar abgegrenzten Herde – sie befällt gleichmäßig größere Flächen, am häufigsten Unterschenkel, Arme, Hände oder das Gesicht.

Ein interessantes Praxisbeispiel: Eine junge Frau, die in einem Büro arbeitet, begann im Winter über extrem trockene Hände zu klagen. Nach einer gründlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass die Kombination aus Zentralheizung, häufiger Händedesinfektion am Arbeitsplatz und heißen Abenddusche die natürlichen Lipide ihrer Haut vollständig aufgebraucht hatte. Es genügte, auf ein sanftes Duschgel umzusteigen, regelmäßig eine Creme mit Hyaluronsäure und Ceramiden zu verwenden, und innerhalb von zwei Wochen war das Problem gelöst. Keine Behandlung, keine Medikamente – nur eine Änderung der Gewohnheiten.

Ekzem: wenn es mehr als nur trockene Haut ist

Ekzem – meist in Form der atopischen Dermatitis – ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung mit einer ausgeprägten immunologischen Komponente. Laut Daten der Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit etwa 15 bis 20 % der Kinder und 1 bis 3 % der Erwachsenen an atopischem Ekzem, wobei seine Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten zunimmt. Es handelt sich also nicht um ein Randproblem, sondern um eine weit verbreitete Erkrankung, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.

Im Gegensatz zu schlichter trockener Haut ist Ekzem genetisch und immunologisch bedingt. Menschen mit Ekzem haben eine von Natur aus gestörte Hautbarriere, die durch eine Mutation im Gen für Filaggrin verursacht wird, einem Protein, das für die ordnungsgemäße Funktion der Haut entscheidend ist. Diese gestörte Barriere ermöglicht dann das Eindringen von Allergenen und Reizstoffen in tiefere Hautschichten, wodurch eine Entzündungsreaktion ausgelöst wird. Das Ergebnis sind charakteristische rote, stark juckende Herde, die nässen, Krusten bilden und sich beim Kratzen sekundär infizieren können.

Ekzem verhält sich auch anders als trockene Haut. Es tritt an typischen Stellen auf – bei Kindern am häufigsten auf den Wangen, dem Kopf und den Streckseiten der Gliedmaßen, bei Erwachsenen in den Ellbogen- und Kniebeugen, an den Handgelenken, am Hals und um die Augen. Der Verlauf ist zyklisch: Phasen relativer Ruhe wechseln sich mit akuten Schüben ab, die durch eine Vielzahl von Auslösern provoziert werden können. Zu den häufigsten zählen Pollen, Milben, Tierhaare, bestimmte Lebensmittel, Stress, Schwitzen oder der Kontakt mit Reizstoffen wie Parfüms, Wolle oder synthetischen Materialien.

Wie die führende tschechische Dermatologin Prof. MUDr. Jana Hercogová sagt: „Atopische Dermatitis ist nicht nur eine Hauterkrankung – es ist eine systemische Erkrankung, die den gesamten Organismus beeinflusst und das psychische Wohlbefinden des Patienten erheblich beeinträchtigt." Genau diese Komplexität unterscheidet Ekzem von bloß trockener Haut und erklärt, warum seine Behandlung einen anderen, systematischeren Ansatz erfordert.

Ein wesentlicher Unterschied, der vielen nicht bewusst ist, liegt auch in der Intensität des Juckreizes. Bei trockener Haut ist Juckreiz zwar vorhanden, aber mild und beherrschbar. Bei Ekzem kann der Juckreiz absolut unerträglich sein, besonders nachts, und führt zu unkontrolliertem Kratzen, das den Zustand weiter verschlechtert. Dieser sogenannte „Itch-Scratch-Cycle" – der Kreislauf aus Jucken und Kratzen – ist eines der charakteristischsten Merkmale des Ekzems und zugleich eines der größten Probleme bei seiner Bewältigung.

Wie man jeden dieser Zustände richtig pflegt

Die Unterscheidung beider Zustände hat direkte Auswirkungen darauf, welche Pflege die Haut benötigt. Ekzem wie schlichte trockene Haut zu behandeln kann zu einer Verlängerung der Entzündung und unnötigem Leiden führen. Umgekehrt wäre eine übertriebene Behandlung einfach trockener Haut mit Kortikosteroiden unnötig und potenziell schädlich.

Bei trockener Haut ist regelmäßige und konsequente Feuchtigkeitspflege das A und O. Dermatologen empfehlen, das Feuchtigkeitspräparat unmittelbar nach dem Duschen aufzutragen, solange die Haut noch leicht feucht ist – so wird die Feuchtigkeit besser eingeschlossen. Wichtige Inhaltsstoffe, auf die es sich lohnt, auf den Etiketten zu achten, sind Ceramide, Hyaluronsäure, Glycerin, Squalan oder Panthenol. Ebenso wichtig ist es, die Faktoren zu reduzieren, die Trockenheit verursachen: die Duschdauer zu verkürzen, die Wassertemperatur zu senken, auf sanfte Waschmittel ohne Sulfate und Parfüms umzusteigen und im Winter einen Luftbefeuchter in der Wohnung zu verwenden.

Die Pflege bei Ekzem ist komplexer und sollte stets unter dermatologischer Aufsicht erfolgen. Die Grundlage bilden sogenannte Emollientien – spezielle Präparate, die nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern die gestörte Hautbarriere aktiv wiederherstellen. Sie unterscheiden sich von gewöhnlichen Cremes dadurch, dass sie einen höheren Lipidanteil enthalten und so formuliert sind, dass sie die natürliche Struktur der Hautbarriere nachahmen. Die regelmäßige Anwendung von Emollientien kann die Häufigkeit und Intensität von Ekzemschüben erheblich reduzieren. Bei akuter Entzündung verschreibt der Arzt in der Regel lokale Kortikosteroide oder neuere Präparate auf Basis von Calcineurin-Inhibitoren, die die Entzündungsreaktion unterdrücken.

Ein wichtiger Bestandteil der Ekzempflege ist auch die Identifizierung und Eliminierung von Auslösern. Helfen kann eine allergologische Untersuchung, die konkrete Allergene aufdeckt, oder das Führen eines Tagebuchs, in dem der Patient aufzeichnet, was er gegessen, was er berührt oder welcher psychischen Belastung er zum Zeitpunkt des Schubs ausgesetzt war. Dieser Ansatz ist zwar mühsam, aber sehr effektiv – viele Menschen mit Ekzem stellen fest, dass sich ihr Zustand bereits durch den bloßen Wechsel zu hypoallergener Bettwäsche, den Austausch des Waschmittels gegen ein parfümfreies Produkt oder die Reduzierung des Kontakts mit dem Haustier erheblich verbessert.

Bei Ekzem spielt auch die Wahl der Kleidung eine große Rolle. Natürliche Materialien wie Bio-Baumwolle, Bambus oder Leinen sind für empfindliche Haut deutlich schonender als Synthetik oder grobe Wolle. Weite Schnitte, die nicht am Körper anliegen und der Haut das Atmen ermöglichen, können ebenfalls dazu beitragen, Reizungen zu reduzieren. Deshalb lohnt es sich, der Zusammensetzung der Kleidung genauso viel Aufmerksamkeit zu widmen wie der Zusammensetzung der Kosmetik.

Die Ernährung ist ein weiterer Faktor, der beim Ekzem nicht vernachlässigt werden darf. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren – die beispielsweise in Leinsamen, Walnüssen oder fettem Fisch enthalten sind – zur Eindämmung von Entzündungen beitragen kann. Probiotika können dabei helfen, die Immunantwort zu regulieren, insbesondere bei Kindern. Eine im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichte Übersichtsstudie bestätigte, dass das Mikrobiom des Darms und der Haut eng miteinander verbunden sind und dass ihr Gleichgewicht einen direkten Einfluss auf den Verlauf der atopischen Dermatitis hat.

Egal ob jemand trockene Haut oder Ekzem behandelt, gilt ein universeller Grundsatz: Weniger ist manchmal mehr. Eine Überfülle an Produkten, häufiger Markenwechsel und das Experimentieren mit aggressiven Inhaltsstoffen verschlimmern die Situation in der Regel. Empfindliche und geschädigte Haut schätzt Einfachheit, Regelmäßigkeit und Präparate mit möglichst kurzer und reiner Zusammensetzung. Ebenso lohnt es sich, über den gesamten Lebensstil nachzudenken – ausreichend Schlaf, Stressbewältigung, ausreichendes Trinken und eine ausgewogene Ernährung sind Faktoren, die sich auf den Hautzustand genauso deutlich auswirken wie die teuerste Creme.

Wenn jemand unsicher ist, ob er es mit trockener Haut oder Ekzem zu tun hat, oder wenn die Heimbehandlung innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Linderung bringt, ist es stets ratsam, einen Dermatologen aufzusuchen. Eine korrekte Diagnose ist nämlich die wertvollste Grundlage, von der sich alles andere ableitet – und die Haut verdient diese Aufmerksamkeit allemal.

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