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Ořechová másla která stojí za domácí přípravu # Nussbutter, die es wert sind, selbst zubereitet zu

Nussbutter erlebt in den letzten Jahren einen wahren Boom. Noch vor einem Jahrzehnt war in den Läden praktisch nur Erdnussbutter erhältlich, heute kann man jedoch aus Dutzenden von Varianten wählen – Mandelbutter, Cashewbutter, Haselnussbutter, Tahini aus Sesam oder zum Beispiel Butter aus Paranüssen. Und genau diese Vielfalt wirft eine naheliegende Frage auf: Wann lohnt es sich, zu einem fertigen Produkt aus dem Laden zu greifen, und wann ist es besser, den Mixer in die Hand zu nehmen und seine eigene zuzubereiten?

Die Antwort ist nicht so eindeutig, wie es scheinen mag. Es hängt nämlich von der Nusssorte, der Ausstattung Ihrer Küche, der Zeit, die Sie zu investieren bereit sind, aber auch davon ab, was Sie von der jeweiligen Butter eigentlich erwarten. Schauen wir uns die Sache genauer an.


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Was Nussbutter eigentlich ist und warum sie es wert ist

Nussbutter ist im Grunde einfach: gemixterte Nüsse oder Samen, bis eine glatte oder gröbere Paste entsteht. Dennoch verbirgt sich hinter dieser schlichten Beschreibung ein enormer Nährwertreichtum. Nussbutter ist eine hervorragende Quelle für gesunde ungesättigte Fette, Proteine, Magnesium, Vitamin E und eine Vielzahl von Antioxidantien. Eine im Fachjournal New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie bestätigte, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer insgesamt niedrigeren Sterblichkeit verbunden ist. Nussbutter bietet dabei all diese Vorteile in kompakter und leicht verwendbarer Form.

Heute findet man sie nicht nur in Bioläden und spezialisierten Online-Shops, sondern auch in gewöhnlichen Supermärkten. Doch genau diese Verfügbarkeit birgt einen Haken – die Qualität der Produkte variiert erheblich. Während manche Butter tatsächlich nur Nüsse enthält, stecken in anderen jede Menge zugesetzter Zucker, Palmöl, Emulgatoren und Konservierungsstoffe. Das Lesen der Etiketten lohnt sich also definitiv.

Nehmen wir als Beispiel Petra, eine dreiunddreißigjährige Mutter aus der mittelböhmischen Region, die begann, Nussbutter als gesündere Alternative zu traditionellen Aufstrichen in den Speiseplan ihrer Familie zu integrieren. Anfangs kaufte sie das Erste, was ihr im Supermarkt in die Hände fiel. Erst nach dem Lesen der Zutatenliste stellte sie fest, dass ihre geliebte „Mandelcreme" als zweithäufigste Zutat Rapsöl und Zucker enthielt. Sie begann, nach qualitativ hochwertigeren Alternativen zu suchen – und übernahm schließlich einen Teil der Produktion in ihre eigenen Hände.

Welche Nussbutter es sich lohnt zu kaufen

Nicht jede Butter ist vorteilhaft, zu Hause herzustellen. Es gibt Sorten, bei denen der Kauf eines fertigen Produkts mehr Sinn ergibt – sei es aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses, der Verfügbarkeit der Zutaten oder der resultierenden Qualität.

Tahini, also eine Paste aus Sesamsamen, gehört zu den Buttern, die die meisten Menschen lieber kaufen, als sie selbst herzustellen. Der Grund ist einfach: Sesamsamen müssen vor dem Mixen auf eine genaue Temperatur geröstet werden, damit das Tahini nicht bitter wird. Dies ist ein Prozess, der Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert, und bereits eine kleine Ungenauigkeit kann die gesamte Charge verderben. Hochwertiges Tahini aus Bio-Sesam, ohne Zusatzstoffe hergestellt, ist in zahlreichen Reformhäusern erhältlich, und sein Preis entspricht dem Aufwand der Hersteller.

Ähnlich verhält es sich mit Macadamianussbutter. Macadamianüsse gehören zu den teuersten der Welt, und ihre Verfügbarkeit in Deutschland ist begrenzt. Wenn es Ihnen gelingt, frische, ungesalzene Macadamias in ausreichender Menge zu bekommen, ist die Eigenherstellung sinnvoll. Ansonsten ist es besser, auf einen bewährten Hersteller zu setzen, der Zugang zu hochwertigen Rohstoffen in großen Mengen hat.

Dasselbe gilt für Paranussbutter oder spezielle Mischvarianten, die mehrere Nusssorten gleichzeitig kombinieren. Diese Produkte erfordern genaue Mengenverhältnisse, und ihre Zubereitung zu Hause ist zwar möglich, aber zeit- und kostenaufwendig. Bei der Auswahl eines fertigen Produkts ist es entscheidend, auf einige Dinge zu achten: Die Zutatenliste sollte so wenige Zutaten wie möglich enthalten, idealerweise nur die Nüsse selbst und gegebenenfalls eine Prise Salz. Zugesetzter Zucker, Palmfett oder gehärtete Öle sind ein klares Zeichen dafür, dass das Produkt nicht das ist, was es vorgibt zu sein.

Auf dem deutschen Markt tauchen in letzter Zeit Hersteller auf, die auf Transparenz und Einfachheit der Zutaten setzen. Ihre Produkte finden Sie beispielsweise im E-Shop Ferwer, wo Wert auf natürliche Zusammensetzung ohne unnötige Zusatzstoffe gelegt wird. Solche Butter ist zwar teurer als industrielle Varianten aus dem Supermarkt, aber der Qualitätsunterschied ist spürbar.

Ein wichtiger Faktor beim Kauf ist auch die Verpackung. Glasgefäße sind immer die bessere Wahl als Plastikbecher – sie nehmen weder Gerüche noch Stoffe aus dem Plastik auf, und die Butter bleibt darin länger frisch. Außerdem sind sie umweltfreundlicher und leicht recycelbar, was jeder zu schätzen weiß, der versucht, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Welche Nussbutter Sie leicht selbst herstellen können

Auf der anderen Seite stehen Buttern, deren Eigenherstellung überraschend einfach und günstig ist und deren Ergebnis oft alles übertrifft, was man im Laden kaufen kann. Hier gewinnt die Eigenherstellung klar.

Erdnussbutter ist ein Klassiker, der sich zu Hause am leichtesten zubereiten lässt. Es genügen ungesalzene, gegebenenfalls leicht geröstete Erdnüsse und ein leistungsstarker Mixer oder eine Küchenmaschine. Nach einigen Minuten Mixen entsteht zunächst eine krümelige Masse, die sich nach und nach in eine glatte, cremige Paste verwandelt. Der gesamte Prozess dauert etwa zehn Minuten, und das Ergebnis ist eine Butter ohne Konservierungsstoffe, ohne zugesetzten Zucker und mit genau der Textur, die man mag. Der Geschmack von selbstgemachter Erdnussbutter ist intensiver und frischer als bei industriellen Varianten – und die finanzielle Ersparnis bei regelmäßigem Verbrauch ist nicht zu vernachlässigen.

Sehr ähnlich wird Mandelbutter zubereitet, die derzeit wohl die beliebteste Nussbutter überhaupt ist. Es empfiehlt sich, die Mandeln vor dem Mixen kurz im Ofen zu rösten – dadurch wird ihre natürliche Süße betont und der Geschmack der Butter voller. Mandelbutter ist etwas fester als Erdnussbutter, sodass der Mixer mehr Zeit benötigt, aber das Ergebnis lohnt sich. Selbstgemachte Mandelbutter ohne Zusatzstoffe enthält auf natürliche Weise Vitamin E, Magnesium und Kalzium, wobei alle diese Stoffe unberührt bleiben, da die Butter keine industrielle Verarbeitung durchläuft.

Eine ausgezeichnete Wahl für die Eigenherstellung ist auch Haselnussbutter. Haselnüsse sind in Deutschland leicht erhältlich, relativ günstig, und ihre Butter erinnert geschmacklich entfernt an den berühmten Schokoladen-Nuss-Aufstrich – nur ohne Zucker, Palmfett und künstliche Aromen. Es genügt, die Nüsse zu rösten, von den dünnen Schalen zu befreien und zu mixen. Für eine süßere Variante kann man etwas Honig oder Datteln hinzufügen, aber auch die reine Version ist hervorragend.

Als allgemeine Regel gilt: Je verfügbarer und günstiger die Nuss, desto mehr lohnt sich die Eigenherstellung. Zur groben Orientierung kann folgende Übersicht dienen:

  • Erdnussbutter – Eigenherstellung gewinnt eindeutig, günstig und schnell
  • Mandelbutter – Eigenherstellung empfohlen, deutliche Ersparnis gegenüber hochwertigen Bio-Varianten
  • Haselnussbutter – Eigenherstellung einfach, das Ergebnis überrascht
  • Cashewbutter – Eigenherstellung möglich, Cashewnüsse sind aber teurer und die Butter ist weniger haltbar
  • Tahini – besser kaufen, die Herstellung erfordert Erfahrung
  • Macadamianussbutter – besser kaufen, die Nüsse sind teuer und schwer erhältlich

Egal ob Sie sich für die Eigenherstellung oder den Kauf entscheiden, der Schlüssel zum Erfolg liegt immer in der Qualität der Ausgangsprodukte. Frische, ungesalzene und idealerweise biologisch angebaute Nüsse ohne Pestizide sind die Grundlage einer schmackhaften und gesunden Butter. Untersuchungen der Organisation Environmental Working Group weisen wiederholt darauf hin, dass konventionell angebaute Nüsse Pestizidrückstände enthalten können, weshalb sich ein Bio-Zertifikat bei Nüssen wirklich lohnt.

Die Eigenherstellung hat noch einen Vorteil, über den wenig gesprochen wird: die Möglichkeit zu experimentieren. Mandelbutter mit Kardamom und Vanille, Erdnussbutter mit einem Hauch Chili, Haselnussbutter mit Kakao und Zimt – die Kombinationen sind praktisch unbegrenzt. Wie die britische Köchin Nigella Lawson sagt: „Kochen zu Hause geht nicht um Perfektion, sondern um die Freude am Prozess und das Wissen, was man isst." Und genau diese Freiheit ist vielleicht das Wertvollste, was selbstgemachte Nussbutter zu bieten hat.

Was die Lagerung betrifft, gelten für selbstgemachte und gekaufte Butter dieselben Regeln. Butter ohne Zusatzstoffe bewahrt man am besten im Kühlschrank auf, wo sie problemlos einen Monat oder länger hält. Bei Zimmertemperatur können die Fette schneller ranzig werden, insbesondere bei Varianten mit einem höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, wie es bei Mandel- oder Haselnussbutter der Fall ist. Ein Glasgefäß mit festem Deckel ist die ideale Wahl – es schützt den Inhalt vor Luftfeuchtigkeit und Licht, die die Oxidation beschleunigen.

Die Welt der Nussbutter ist vielfältiger, als es auf den ersten Blick scheint. Es ist nicht nötig, zwischen Eigenherstellung und Kauf zu wählen, als wäre es ein Dogma – der vernünftige Ansatz ist, beides je nach Situation, Verfügbarkeit und eigenem Experimentierfreude zu kombinieren. Erdnuss- oder Mandelbutter können Sie mit etwas Übung leicht zu Hause zubereiten und dabei nicht nur Geld sparen, sondern auch die Kontrolle darüber gewinnen, was Sie essen. Für anspruchsvollere Sorten wie Tahini oder exotische Butter greifen Sie dann zu einem bewährten Hersteller, der auf eine saubere Zusammensetzung Wert legt. Das Ergebnis auf dem Teller – oder auf einer Scheibe Brot – spricht für sich.

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