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Die Herzfrequenz und das Abnehmen stehen in Zusammenhang, wenn du weißt, in welcher Zone du dich bew

Die Herzfrequenz wird beim Abnehmen fast so häufig diskutiert wie Kalorien. Manche verfolgen sie auf ihrer Smartwatch, andere ignorieren sie und verlassen sich nur auf ihr Gefühl. Und dann gibt es eine dritte Gruppe, die sich in den Zahlen verliert und letztendlich lieber gar nicht trainiert, weil sie denken, „dass sie es sowieso falsch machen". Doch die Herzfrequenz ist kein geheimes Mysterium für Auserwählte. Wenn man sie vernünftig einsetzt, kann sie überraschend praktisch sein: Sie hilft einzuschätzen, ob der Körper in Ruhe arbeitet, bei mittlerer Belastung ist oder sich bereits der Grenze nähert. Und genau das ist für die Herzfrequenz und das Abnehmen wichtig – nicht wegen der Perfektion, sondern wegen der Nachhaltigkeit.

Die grundlegende Frage lautet: Hilft die richtige Herzfrequenz wirklich beim Abnehmen und der Fitness, oder ist es nur Marketing im Zusammenhang mit Sportuhren? Die Antwort ist angenehm nüchtern. Die Herzfrequenz allein führt nicht zum Gewichtsverlust – es ist der Mensch, der sich regelmäßig bewegt, angemessen isst, schläft und mit Stress umgeht, der abnimmt. Die Herzfrequenz kann jedoch ein nützlicher „Tachometer" sein, mit dem sich die Intensität besser treffen lässt. Und die Intensität ist entscheidend: Zu niedrig ist oft wenig effektiv, zu hoch lässt sich langfristig schlecht halten und führt oft zu Überlastung, Müdigkeit oder dazu, dass das Training schnell aufgegeben wird.


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Herzfrequenz als Kompass: Warum sie beim Abnehmen wichtig ist

Beim Sport steigt der Sauerstoff- und Energiebedarf, und das Herz reagiert darauf mit einer schnelleren Frequenz. Vereinfacht gesagt: Je höher die Intensität, desto höher die Herzfrequenz. Es ist nicht immer eine Gerade – sie wird auch von Hitze, Dehydrierung, Koffein, Stress oder Schlafmangel beeinflusst. Dennoch ist sie eines der praktischsten Signale, die einem zur Verfügung stehen.

Beim Abnehmen wird oft von der „Fettverbrennungszone" gesprochen, manchmal fast magisch. Die Realität ist weniger romantisch, aber umso anwendbarer. Bei niedriger bis mittlerer Intensität kann der Körper normalerweise länger leisten, sodass insgesamt mehr Bewegung pro Woche gesammelt werden kann. Bei höherer Intensität wird mehr Energie pro Zeiteinheit verbrannt und gleichzeitig die Kondition verbessert, aber es ist anspruchsvoller in Bezug auf die Regeneration. Daher zahlt sich in der Praxis eine Kombination aus: viel „nachhaltiger" Bewegung und gelegentlich intensiverem Training aus, wenn es der Raum erlaubt.

Aus Vertrauenssicht ist es gut zu wissen, dass die Empfehlungen für regelmäßige Bewegung auf autoritativen Quellen wie den WHO-Empfehlungen zur körperlichen Aktivität basieren – also ein Minimum an mittlerer Intensität pro Woche und idealerweise auch Krafttraining. Die Herzfrequenz fügt sich als Instrument ein, um sich die „mittlere Intensität" konkreter vorzustellen.

Und ein Satz, der sich in diesem Thema lohnt, wiederholt zu werden: „Was langfristig machbar ist, gewinnt." Genau dabei hilft die Herzfrequenz – damit das Training nicht zu einer einmaligen heroischen Aktion wird, sondern zu einer Routine, die aufrechterhalten werden kann.

Wie man die richtige Herzfrequenz zum Abnehmen herausfindet (und warum es individuell ist)

Wenn es darum geht, wie man die richtige Herzfrequenz zum Abnehmen herausfindet, suchen viele nach einer einzigen Zahl. Doch ideal ist eher ein Bereich und noch besser das Verständnis dessen, was dieser Bereich bedeutet. Am häufigsten arbeitet man mit Prozentsätzen der maximalen Herzfrequenz (HFmax). Diese lässt sich grob mit der einfachen Formel 220 minus Lebensalter abschätzen. Es ist jedoch nur eine Orientierung – bei zwei Personen gleichen Alters kann die tatsächliche HFmax durchaus um 10–20 Schläge abweichen.

Für die praktische Anwendung eignen sich Zonen:

  • Niedrige Intensität (ca. 50–60 % HFmax): gemütliches Gehen, sehr langsames Tempo, man kann ohne Atemnot sprechen. Ideal für den Anfang, Regeneration und zur Steigerung der Gesamtbewegung.
  • Mittlere Intensität (ca. 60–75 % HFmax): zügiges Gehen bergauf, ruhiges Laufen, Radfahren so, dass man arbeitet, aber noch in ganzen Sätzen sprechen kann. Oft als „Abnehmzone" betrachtet, weil sie nachhaltig ist und lange durchgehalten werden kann.
  • Höhere Intensität (ca. 75–85 % HFmax): Tempo, bei dem man in kürzeren Sätzen spricht, die Atmung ist deutlich. Verbessert schnell die Kondition, ist aber anspruchsvoller.
  • Sehr hohe Intensität (über 85 % HFmax): Intervalle, Sprints, steile Hügel. Effektiv, aber eher als Würze gedacht, nicht als Hauptgang.

Wenn man eine Uhr hat, ist das einfach. Wenn nicht, gibt es eine überraschend alte und zuverlässige Methode: der Sprechtest. Mittlere Intensität ist typischerweise so, dass man sprechen kann, aber es ist nicht mehr „ganz gemütlich". Wenn man singen kann, ist es eher niedrige Intensität. Wenn man kaum noch etwas sagen kann, ist es hohe Intensität.

Noch genauer ist die Methode, die die Ruheherzfrequenz (morgens nach dem Aufwachen) berücksichtigt, die sogenannte Herzfrequenzreserve. Für die gängige Praxis reicht jedoch oft eine Kombination aus: orientierenden Zonen + Sprechtest + eigenem Gefühl.

Und nun der Teil, der oft unterschätzt wird: die Herzfrequenz wird stark durch Müdigkeit und Stress beeinflusst. Zwei Trainings können gleich aussehen, aber die Herzfrequenz wird höher sein, weil der Körper einen schweren Tag „zieht". In einem solchen Moment ist es kein Fehler, langsamer zu gehen. Im Gegenteil, es ist klug.

Ein Beispiel aus dem echten Leben: wenn die „richtige Zone" plötzlich zerbricht

Eine typische Situation: Eine Person beginnt, dreimal die Woche 40 Minuten zügig zu gehen. In der ersten Woche hält sich der Puls vielleicht um 130 und die Person fühlt sich gut. In der zweiten Woche kommen Arbeitsstress, weniger Schlaf und zwei Kaffees mehr dazu. Plötzlich steigt der Puls bei derselben Strecke auf 145 und es wird unangenehm. Viele denken, sie hätten „keine Kondition" oder „machen es falsch" und geben Gas. Dabei reicht es oft, langsamer zu werden, ein angenehmeres Tempo zu halten und es als Signal zur Regeneration zu sehen. Abnehmen und Fitness werden nämlich durch Wiederholung aufgebaut, nicht durch einen Kampf mit dem Körper.

Was trainieren, in welcher Intensität und in welcher Herzfrequenz, damit es sinnvoll ist

Die Frage, was und in welcher Intensität trainiert und in welcher Herzfrequenz es sinnvoll ist, lässt sich auf eine praktische Strategie vereinfachen: die meiste Zeit in mittlerer (und gerne auch niedriger) Intensität zu bewegen und dazu vernünftiges Krafttraining und gelegentlich eine höhere Intensität hinzuzufügen, wenn Lust und Gesundheit es erlauben. Abnehmen ist nämlich nicht nur „Kalorienverbrennung beim Training", sondern auch, wie der Körper zwischen den Trainingseinheiten funktioniert: Muskeln helfen beim Stoffwechsel, Bewegung verbessert die Insulinsensitivität, bessere Kondition verringert die subjektive Anstrengung und man bewegt sich dann auch außerhalb des Trainings mehr.

Mittlere Intensität als Basis (meistens nachhaltig)

Für die meisten Menschen, die ohne Extreme abnehmen möchten, ist eine gute Basis mittlere Intensität: zügiges Gehen, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Tanzen, leichtes Laufen, Crosstrainer. Die Herzfrequenz liegt etwa im Bereich von 60–75 % HFmax, aber wichtiger ist, dass man 30–60 Minuten durchhalten und es mehrmals die Woche wiederholen kann.

Der Vorteil ist einfach: Es lässt sich in den Alltag integrieren. Und genau das entscheidet über das Ergebnis nach zwei, drei Monaten. Zudem verbessert man sich oft von selbst – bei gleicher Strecke und gleichem Puls beginnt man schneller zu gehen. Die Kondition wächst, und das ist einer der besten „Boni" beim Abnehmen.

Krafttraining: Herzfrequenz muss nicht hoch sein, der Effekt ist oft groß

Wer nur durch Cardio abnimmt, stößt manchmal darauf, dass das Gewicht langsam sinkt und sich der Körper weniger verändert, als erwartet. Krafttraining (ob mit eigenem Gewicht oder mit Gewichten) hilft, die Muskelmasse zu erhalten und aufzubauen. Die Herzfrequenz schwankt beim Krafttraining, steigt manchmal in einer Serie und fällt dann wieder ab. Das ist kein Fehler – hier geht es nicht um eine stabile Frequenz wie beim Laufen.

Praktisch: 2–3× pro Woche ein kurzes, intensives Training der Grundbewegungen (Kniebeuge, Zug, Druck, Ruderzug, Rumpf) bringt dem Körper oft mehr als eine weitere Stunde „in der Zone", besonders wenn man schon müde ist. Zudem verbessert Krafttraining die Körperhaltung und verringert das Risiko von Rückenschmerzen, was oft ein Hindernis beim Einstieg in die Bewegung ist.

Intervalle: Ja, aber als Ergänzung, nicht als Strafe

Intervalltraining (zum Beispiel kurze Abschnitte schneller und dann langsam) kann die Kondition schnell verbessern und ist zeitlich effizient. Die Herzfrequenz bewegt sich oft in höheren Bereichen von 75–90 % HFmax. Wenn man Anfänger ist, ein höheres Gewicht hat oder Gelenkschmerzen verspürt, ist es besser, eine schonendere Variante zu wählen: Intervalle auf dem Fahrrad, auf dem Heimtrainer, bergauf zu Fuß oder auf dem Crosstrainer.

Wichtig ist, dass Intervalle nicht die einzige Trainingsart sind. Wenn man ständig „an die Grenzen geht", regeneriert sich der Körper schlechter, der Heißhunger auf Süßes steigt, der Schlaf wird schlechter und paradoxerweise kann sich auch die Disziplin verschlechtern. Intervalle wirken am besten, wenn sie dosiert eingesetzt werden und in eine Woche integriert sind, in der es genügend ruhigere Bewegungen gibt.

Die einzige Liste, die es sich lohnt, zur Hand zu haben: ein einfacher Wochenrahmen

  • 3× pro Woche 30–60 Minuten mittlere Intensität (Herzfrequenz etwa 60–75 % HFmax; Sprechtest: man kann sprechen, aber nicht singen)
  • 2× pro Woche Ganzkörper-Krafttraining (Herzfrequenz schwankt, auf Technik und Regelmäßigkeit achten)
  • 1× pro Woche optional kurze Intervalle oder ein intensiveres Training (wenn Schlaf und Regeneration gut sind)
  • Täglich so viel Bewegung wie möglich im Alltag (Gehen, Treppensteigen, kurze Erledigungen), denn genau das entscheidet oft über den Energieverbrauch

Das ist kein Dogma, sondern ein Gerüst. Manche schaffen mehr, andere beginnen nur mit zwei Spaziergängen pro Woche und auch das ist in Ordnung. Wichtig ist, dass der Plan lebbar ist.

In der Praxis zeigt sich schließlich, dass „die richtige Herzfrequenz" keine magische Zahl ist, sondern ein vernünftiger Bereich, in dem man regelmäßig, sicher und mit Freude aktiv sein kann. Wenn man dazu noch eine Ernährung hinzufügt, die satt macht und nicht auf ständigem Verzicht basiert, und ein häusliches Umfeld, in dem man gut schläft und regeneriert, sieht das Abnehmen weniger nach Kampf aus und mehr wie ein Nebeneffekt eines besseren Lebensrhythmus. Und ist das nicht eigentlich die angenehmste Variante, um in Form zu kommen?

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