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Die meisten Menschen greifen morgens und abends zur Zahnbürste, tragen Zahnpasta auf und haben nach zwei Minuten das Gefühl, das Maximum für ihre Zähne getan zu haben. Doch die Realität ist komplizierter. Karies, Parodontose und eine ganze Reihe weiterer Probleme der Mundhöhle entstehen nicht nur, weil jemand das abendliche Zähneputzen vergessen hat. Sie entstehen, weil die Zahn- und Mundpflege eine komplexe Angelegenheit ist, bei der die Zahnbürste allein nur ein Puzzleteil darstellt. Und genau darum geht es in diesem Artikel – um alles, was eine wirkliche Pflege gesunder Zähne umfasst, warum es wichtig ist, die Sache breiter zu betrachten, und wie man es richtig angeht, ohne dass es zur Wissenschaft wird.

Wenn man „Zahnpflege" sagt, denken die meisten von uns genau an Zahnbürste und Zahnpasta. Das ist nicht überraschend – von Kindheit an wird uns beigebracht, dass wir uns zweimal täglich die Zähne putzen sollen, und damit hört es oft auf. Kaum jemand stellt sich jedoch die Frage, was in den Zahnzwischenräumen passiert, auf der Zunge, an der Innenseite der Wangen oder tief unter dem Zahnfleischrand, wohin keine gewöhnliche Zahnbürste gelangt. Dabei setzt sich genau dort bakterieller Plaque ab, der nach und nach zu Zahnstein mineralisiert, das Zahnfleisch reizt und Infektionen den Weg ebnet. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit fast 3,5 Milliarden Menschen an Erkrankungen der Mundhöhle, was diese zu einem der am weitesten verbreiteten Gesundheitsprobleme überhaupt macht. Diese Zahl ist alarmierend und zeigt deutlich, dass das bloße Zähneputzen mit der Bürste für die Mehrheit der Bevölkerung nicht ausreicht.

Warum ist das so? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, die sich gegenseitig durchdringen. Eine Zahnbürste – ob klassisch oder elektrisch – kann etwa 60 bis 70 Prozent der Zahnoberfläche reinigen. Die verbleibenden 30 bis 40 Prozent entfallen auf die Zahnzwischenräume, in die die Borsten der Zahnbürste schlichtweg nicht hineinpassen. Und genau diese Bereiche sind die häufigsten Entstehungsorte von Karies und Zahnfleischentzündungen. Es ist ein bisschen so, als würde man ein Auto nur von einer Seite waschen und hoffen, dass die andere von selbst sauber bleibt. Deshalb wiederholen Zahnärzte seit Jahren, dass die Zahnzwischenraumreinigung kein optionaler Zusatz, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Hygiene ist. Interdentalbürsten, Zahnseide oder sogenannte Mundduschen (Irrigatoren) können aus diesen schwer zugänglichen Stellen Speisereste und Plaque entfernen, die dort sonst ungestört wuchern würden.

Dazu kommt die Zungenpflege, die viele Menschen völlig vergessen. Die Zungenoberfläche ist mit kleinen Papillen bedeckt, zwischen denen sich Bakterien, abgestorbene Zellen und Essensreste festsetzen. Das Ergebnis ist nicht nur unangenehmer Mundgeruch, sondern auch eine erhöhte bakterielle Belastung der gesamten Mundhöhle. Ein einfacher Zungenschaber oder auch eine weiche Zahnbürste, die über die Zunge geführt wird, kann die Situation deutlich verbessern. Und dabei dauert es kaum dreißig Sekunden.


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Wie man die Zahnpflege über die Zahnbürste hinaus richtig gestaltet

Wenn man die Zahnpflege als System betrachtet, ergibt es Sinn, warum das bloße Zähneputzen nicht ausreicht. Stellen Sie sich die Familie Novák vor – einen ganz gewöhnlichen tschechischen Haushalt. Mutter Petra putzt sich pflichtbewusst zweimal täglich die Zähne mit einer hochwertigen elektrischen Zahnbürste, hat aber nie Interdentalbürsten benutzt, weil sie das für überflüssig hielt. Bei der Vorsorgeuntersuchung stellte der Zahnarzt bei ihr beginnende Karies gleich in drei Zahnzwischenräumen fest. Ihr Partner Martin putzt seine Zähne gründlich einschließlich der Zahnzwischenräume, ignorierte aber jahrelang Zahnfleischbluten, das er für normal hielt. Die Diagnose? Beginnende Parodontitis. Ihre Teenagertochter Eliška putzt sich die Zähne schnell und nachlässig, trinkt dafür aber über den Tag Limonaden und Säfte, die das saure Milieu im Mund praktisch ununterbrochen aufrechterhalten. Jedes Familienmitglied macht etwas anderes falsch, aber das Ergebnis ist ähnlich – Probleme, die vermeidbar gewesen wären.

Genau dieses Beispiel zeigt, dass eine wirkliche Pflege gesunder Zähne mehrere miteinander verbundene Gewohnheiten umfasst, nicht nur eine einzige. Es geht um die richtige Putztechnik, aber auch um die Wahl geeigneter Hilfsmittel, Regelmäßigkeit, Ernährungsgewohnheiten, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Zahnfleischpflege und nicht zuletzt regelmäßige Besuche beim Zahnarzt und bei der Dentalhygiene.

Beginnen wir bei der Putztechnik selbst, denn auch hier werden häufig Fehler gemacht. Zahnärzte und Dentalhygienikerinnen empfehlen die sogenannte Bass-Methode – die Zahnbürste wird in einem Winkel von etwa 45 Grad an den Zahnfleischrand angelegt und mit sanften vibrierenden oder kreisenden Bewegungen wird der Plaque vom Zahnfleisch weg gelöst. Hartes horizontales „Schrubben" hin und her, das viele Menschen praktizieren, kann mit der Zeit den Zahnschmelz und das Zahnfleisch schädigen und zu dessen Rückgang führen. Das Putzen sollte mindestens zwei Minuten dauern und alle Flächen abdecken – äußere, innere und Kauflächen. Elektrische Zahnbürsten mit oszillierend-rotierender oder Schalltechnologie können in dieser Hinsicht vorteilhaft sein, da sie selbst für die richtige Bewegung sorgen und oft auch über einen Timer verfügen.

Nach dem Zähneputzen folgt die bereits erwähnte Zahnzwischenraumhygiene. Interdentalbürsten gelten heute als wirksamer als klassische Zahnseide, insbesondere bei Menschen mit größeren Zahnzwischenräumen. Ideal ist es, sich bei der Dentalhygienikerin bezüglich der richtigen Größe beraten zu lassen – eine zu kleine Bürste reinigt nicht ausreichend, eine zu große kann das Zahnfleisch verletzen. Zahnseide hat ihren Platz vor allem bei sehr eng stehenden Zähnen, wo die Interdentalbürste nicht hineinpasst. Und eine Munddusche (Irrigator) ist eine hervorragende Ergänzung, besonders für Menschen mit Zahnspangen, Brücken oder Implantaten, wo klassische Hilfsmittel an ihre Grenzen stoßen.

Ein weiterer Schritt, den viele Menschen überspringen, ist die Verwendung von Mundwasser. Hier muss man allerdings unterscheiden – nicht jedes Mundwasser ist gleich. Manche dienen lediglich der Erfrischung des Atems und haben keine nachweisbare Wirkung auf Bakterien oder Plaque. Andere enthalten wirksame Inhaltsstoffe wie Chlorhexidin, Cetylpyridiniumchlorid oder Fluoride und können tatsächlich zur Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen und Karies beitragen. Chlorhexidinhaltige Mundwässer sollten allerdings nicht langfristig ohne ärztliche Empfehlung verwendet werden, da sie Zahnverfärbungen verursachen und die natürliche Mundflora stören können. Fluoridhaltige Mundwässer hingegen können für den täglichen Gebrauch geeignet sein und helfen bei der Remineralisierung des Zahnschmelzes.

Und dann gibt es ein Thema, das mit dem Zähneputzen scheinbar nichts zu tun hat, in Wirklichkeit aber absolut entscheidend ist – die Ernährung. Zucker und einfache Kohlenhydrate sind der Hauptnährboden für Bakterien in der Mundhöhle, die sie in Säuren umwandeln. Diese Säuren lösen dann den Zahnschmelz auf und es entsteht Karies. Doch es geht nicht nur um die Menge an Zucker, sondern auch um die Häufigkeit seines Konsums. Wenn jemand ein Dessert nach dem Mittagessen isst, kommen die Zähne damit zurecht – der Speichel neutralisiert nach und nach das saure Milieu und der Zahnschmelz remineralisiert sich. Wenn aber jemand den ganzen Tag über süßen Kaffee, Energydrinks oder Säfte trinkt, bleibt das Mundmilieu praktisch ununterbrochen sauer und die Zähne haben keine Chance, sich zu „erholen". Wie der bekannte britische Zahnarzt Dr. Toby Edwards-Lunn treffend sagt: „Es geht nicht darum, wie viel Zucker Sie essen, sondern wie oft Sie ihn essen."

Ebenso können säurehaltige Lebensmittel und Getränke – Zitrusfrüchte, Essig, Wein, Cola-Getränke – den Zahnschmelz erodieren, wenn die Zähne ihnen zu häufig ausgesetzt sind. Ein einfacher Trick, den Fachleute empfehlen, ist, nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel nicht vorschnell die Zähne zu putzen. Es klingt paradox, aber unmittelbar nach saurem Essen ist der Zahnschmelz vorübergehend aufgeweicht und die Zahnbürste könnte ihn beschädigen. Besser ist es, mindestens 30 Minuten zu warten oder sich zwischendurch den Mund mit klarem Wasser auszuspülen.

Warum Zahnpflege nicht nur eine Sache der Zahnbürste ist – der Zusammenhang mit der allgemeinen Gesundheit

Einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen ihren Ansatz zur Mundhygiene überdenken sollten, ist die wachsende Menge wissenschaftlicher Belege für den Zusammenhang zwischen der Mundgesundheit und der allgemeinen Gesundheit des Organismus. Chronische Zahnfleischentzündung – Parodontitis – ist nicht nur ein lokales Problem. Bakterien aus den Zahnfleischtaschen gelangen in den Blutkreislauf und können zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Komplikationen, Atemwegsinfektionen und laut einigen Studien auch zu Problemen in der Schwangerschaft beitragen. Die American Heart Association weist auf den Zusammenhang zwischen Parodontalerkrankungen und einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen hin, auch wenn die genauen Mechanismen noch Gegenstand der Forschung sind.

Das bedeutet, dass man durch Vernachlässigung der Zahnfleisch- und Zahnpflege nicht nur Zahnschmerzen oder Zahnverlust riskiert, sondern potenziell auch sein Herz, seine Gefäße und andere Organe gefährdet. Dieser Zusammenhang gibt der Mundpflege eine völlig neue Dimension – sie hört auf, eine kosmetische Angelegenheit zu sein, und wird zum Bestandteil der Prävention schwerwiegender Zivilisationskrankheiten.

Genau deshalb ist der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt und bei der Dentalhygienikerin so wichtig. Vorsorgeuntersuchungen, die in der Tschechischen Republik zweimal jährlich von den Krankenkassen übernommen werden, ermöglichen es, Probleme im Anfangsstadium zu erkennen, wenn ihre Behandlung einfach, schmerzlos und günstig ist. Die professionelle Dentalhygiene entfernt zudem Zahnstein und Verfärbungen, die man zu Hause selbst nicht beseitigen kann, und die Hygienikerin berät darüber hinaus bei der Erstellung eines individuellen häuslichen Pflegeplans. Dennoch geht laut Umfragen ein erheblicher Teil der tschechischen Bevölkerung erst dann zum Zahnarzt, wenn etwas schmerzt – also in einem Stadium, in dem das Problem bereits fortgeschritten und seine Behandlung kostspieliger ist.

Was umfasst also eine wirkliche Pflege gesunder Zähne, wenn wir es zusammenfassen? Es ist eine Kombination aus richtiger Putztechnik mit der Zahnbürste, konsequenter Zahnzwischenraumhygiene, Zungenpflege, vernünftiger Verwendung von Mundwasser, bewusstem Umgang mit der Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr (am besten reines Wasser), regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und professioneller Dentalhygiene. Dazu gehört auch die Wahl hochwertiger und möglichst natürlicher Produkte – von Zahnpasten ohne unnötige synthetische Zusätze über ökologische Zahnbürsten bis hin zu Mundwässern mit schonenden Inhaltsstoffen. Genau solche Produkte, die sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Umwelt respektieren, sind im Angebot des E-Shops Ferwer zu finden, der sich auf einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil spezialisiert.

Zahnpflege ist eben kein Sprint, sondern ein Marathon. Es ist keine einmalige Handlung, die morgens und abends abgehakt wird, sondern ein Bündel von Gewohnheiten, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Und das Beste daran ist, dass keine dieser Gewohnheiten besonders aufwendig oder zeitraubend ist. Man muss nur den Blick über die Zahnbürste hinaus erweitern und sich bewusst machen, dass ein gesunder Mund die Grundlage eines gesunden Körpers ist. Wer das versteht und danach handelt, erspart sich nicht nur unangenehme Momente im Zahnarztstuhl, sondern möglicherweise noch viel mehr.

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