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Zkuste chytré využití zbytkové rýže a těstovin a neplýtvejte --- Nutzen Sie Reste von Reis und Nud

Jeder kennt das. Im Kühlschrank steht eine Schüssel mit Reis vom Vortag, daneben ein Teller mit dem Rest der Nudeln, und man überlegt, was damit anzufangen ist. Wegwerfen? Das wäre schade. Nochmal dasselbe aufwärmen? Ein bisschen langweilig. Dabei können genau diese scheinbar wertlosen Reste die Grundlage für etwas wirklich Leckeres sein – man muss nur wissen, wie. Der clevere Umgang mit übrigen Reis und Nudeln ist nicht nur eine Frage der Sparsamkeit, sondern auch der kreativen Küche, die Geld, Zeit und den Planeten schont.

Lebensmittelverschwendung ist in Tschechien und weltweit nach wie vor ein riesiges Problem. Laut Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geht weltweit etwa ein Drittel aller für den menschlichen Verzehr bestimmten Lebensmittel verloren. Dabei entsteht ein großer Teil dieses Abfalls direkt in Haushalten – und Reis sowie Nudeln gehören zu den häufigsten Opfern überfüllter Kühlschränke. Den cleveren Umgang mit ihnen zu erlernen ist daher nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil, sondern auch ein kleiner, aber sinnvoller Schritt hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil.


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Warum Reste von Reis und Nudeln so wertvoll sind

Gekochter Reis und gekochte Nudeln haben gegenüber rohen Zutaten einen entscheidenden Vorteil: Sie sind sofort zur Weiterverarbeitung bereit. Sie erfordern kein langwieriges Kochen, weshalb sich daraus in wenigen Minuten ein Gericht zusammenstellen lässt. Das ist besonders wertvoll in Momenten, wenn man müde und hungrig nach Hause kommt und keine Stunde in der Küche verbringen möchte. Reste vom Vortag werden so zum Rettungsanker, nicht zur Last.

Interessant ist, dass abgekühlter gekochter Reis im Vergleich zu frisch gekochtem andere Eigenschaften aufweist – beim Abkühlen entsteht darin sogenannte resistente Stärke, die sich ähnlich wie Ballaststoffe verhält und einen günstigen Einfluss auf die Verdauung hat. Diesen Effekt beschreibt beispielsweise die Harvard T.H. Chan School of Public Health in ihren Materialien über Ballaststoffe und gesunde Ernährung. Abgekühlter Reis ist also nicht schlechter als frischer – in gewisser Hinsicht ist er sogar nahrhafter.

Nudeln hingegen behalten nach dem Abkühlen besser ihre Form und kleben nicht so leicht in der Pfanne, was eine ideale Eigenschaft zum Anbraten in Öl oder Butter ist. Wer schon einmal versucht hat, frisch gekochte Nudeln zu braten, weiß, wie leicht sie zu einer klebrigen Masse werden. Reste aus dem Kühlschrank verhalten sich dagegen viel dankbarer.

Der clevere Umgang mit Resten entstammt überdies sehr alten Küchentraditionen. Die italienische cucina povera – die Küche der Armen – baute ganze Rezepte auf dem Prinzip auf, dass nichts weggeworfen wird. Ähnlich kennt die japanische Küche das Gericht Chahan, also gebratener Reis, der traditionell genau aus den Resten des Vortages zubereitet wird. Wie der französische Koch Auguste Escoffier sagt: „Ein guter Koch ist derjenige, der aus wenig viel macht." Dieser Gedanke hallt heute mehr denn je wider.

Was sich alles aus abgekühltem Reis und Nudeln zubereiten lässt

Die Möglichkeiten sind überraschend vielfältig und reichen weit über das bloße Aufwärmen in der Mikrowelle hinaus. Beginnen wir mit Reis, der in dieser Hinsicht eine besonders dankbare Zutat ist.

Gebratener Reis ist wahrscheinlich die bekannteste Art, mit Resten umzugehen. Man muss nur eine Pfanne oder einen Wok erhitzen, etwas Öl hinzufügen, Knoblauch, Gemüse, was gerade zur Hand ist, und den Reis. Eier, Sojasoße und ein Spritzer Sesamöl machen aus gewöhnlichen Resten ein Gericht, das in einem asiatischen Restaurant etliche Euro kosten würde. Der Schlüssel zum Erfolg ist hohe Temperatur und schnelles Rühren – der Reis sollte angebraten, nicht gedünstet werden.

Eine weniger bekannte, aber sehr schmackhafte Variante sind Reisplätzchen oder Kroketten. Restreis wird mit Ei, geriebenem Käse, Kräutern und gegebenenfalls Gemüse- oder Fleischresten vermischt. Aus der Masse werden Plätzchen geformt und in der Pfanne goldbraun gebraten. Das Ergebnis ist außen knusprig und innen weich – hervorragend als Beilage oder eigenständiges Gericht mit Joghurtsoße. Ein ähnliches Prinzip funktioniert auch für Arancini, italienische frittierte Reisbällchen gefüllt mit Käse oder Fleischfüllung, die eine traditionelle sizilianische Spezialität sind.

Reis lässt sich auch in Suppen verwenden, wo er als gehaltvolle Zutat anstelle von klassischer Einbrenne oder Grieß dient. In Brühe mit etwas Gemüse und einer Prise Ingwer ergibt er eine leichte, aber sättigende Suppe, die ideal bei Erkältung oder an kühleren Tagen ist. Und wenn süßer Reis oder Puddingreis übrig bleibt, lässt er sich leicht in ein Dessert verwandeln – gemischt mit Kokosmilch, Honig und Früchten wird er zu einem erfrischenden Gericht, das niemand als „Reste" erkennen wird.

Nudeln bieten ein ebenso reiches Repertoire an Möglichkeiten. Am einfachsten ist ein Nudelsalat – kalte Nudeln passen gut zu Gemüse, Oliven, Feta-Käse oder Thunfisch und werden mit einem Dressing aus Olivenöl und Zitrone übergossen. Ein solcher Salat schmeckt auch kalt hervorragend und hält sich im Kühlschrank noch einen weiteren Tag. Es ist auch eine der schnellsten Möglichkeiten, ein Mittagessen für die Arbeit oder einen Ausflug zuzubereiten.

Ein weiterer großartiger Tipp ist ein überbackenes Nudelgericht, das in der italienischen Küche pasta al forno heißt. Nudelnreste werden mit Tomatensoße oder Béchamel vermischt, mit Käse bestreut und im Ofen überbacken. Das Ergebnis ist ein sättigendes, duftendes Gericht, das für die ganze Familie geeignet ist. Das Überbacken verleiht den Nudeln zudem eine neue Geschmacks- und Texturdimension, sodass niemand am Tisch das Gefühl bekommt, ein „recyceltes" Gericht zu essen.

Überbackene Nudeln und Reiskroketten aus Küchenresten auf einer Marmoroberfläche

So geht's praktisch: Tipps für die alltägliche Küche

Damit Reste wirklich verwendet werden und nicht im Müll landen, helfen einige einfache Gewohnheiten. Vor allem ist es wichtig, Reste richtig aufzubewahren – in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank halten sich gekochter Reis und Nudeln problemlos zwei bis drei Tage. Wenn absehbar ist, dass sie nicht früher verarbeitet werden, können sie bedenkenlos eingefroren werden. Eingefrorener gekochter Reis verhält sich nach dem Auftauen praktisch genauso wie frischer und eignet sich zum Braten oder für Suppen.

Eine gute Gewohnheit ist es auch, Reis oder Nudeln bewusst in größeren Mengen zu kochen, als für eine Mahlzeit benötigt wird. Dieser Ansatz, der in der englischsprachigen Welt als batch cooking bezeichnet wird, spart Zeit und Energie – Herd oder Ofen werden seltener eingeschaltet und die Grundzutaten sind immer zur Hand. Mit einem Vorrat an gekochtem Reis und Nudeln im Kühlschrank wird das Zusammenstellen eines Abendessens zur Sache von fünfzehn Minuten.

Als praktisches Beispiel kann die Erfahrung einer Familie aus Brünn dienen, die sich nach dem Lesen eines Artikels über Lebensmittelverschwendung entschloss, ihre Küchengewohnheiten zu ändern. Jeden Sonntag kochten sie einen größeren Topf Reis und einen Vorrat an Nudeln, die sie dann die ganze Woche über schrittweise zu verschiedenen Gerichten verarbeiteten. Das Ergebnis? Eine deutlich niedrigere Einkaufsrechnung, weniger Lebensmittelabfall und überraschend abwechslungsreichere Mahlzeiten als zuvor – denn die Notwendigkeit zu improvisieren brachte die ganze Familie auf Rezepte, auf die sie sonst nie gestoßen wäre.

Bei der Arbeit mit Resten lohnt es sich auch, an die Kombination mit dem zu denken, was gerade im Kühlschrank oder in der Speisekammer ist. Restreis verträgt sich hervorragend mit Eiern, Hülsenfrüchten, Gemüse aller Art, aber auch mit Fisch oder Fleisch. Nudeln sind ähnlich flexibel – sie passen zu Käse, Wurstwaren, frischen Kräutern, geröstetem Gemüse oder sogar zu Avocado. Der Schlüssel liegt nicht darin, genaue Rezepte einzuhalten, sondern den Mut zu haben, zu experimentieren und dem eigenen Geschmack zu vertrauen.

Ein wichtiger Bestandteil des cleveren Umgangs mit Resten ist auch die richtige Ausstattung. Qualitativ hochwertige verschließbare Lebensmittelbehälter, idealerweise aus Glas oder aus zertifiziertem BPA-freiem Kunststoff, verlängern die Haltbarkeit von Resten und verhindern die Aufnahme von Gerüchen im Kühlschrank. Auf Ferwer finden Sie ökologische Varianten solcher Behälter, die sowohl für den Inhalt als auch für die Umwelt schonend sind. Eine gute Pfanne mit Antihaftbeschichtung erleichtert dann das Anbraten und bereitet gebratenen Reis oder Nudeln ohne unnötige Mengen an Fett zu.

Restreis und Nudeln sind kein Problem – sie sind eine Chance. Eine Chance, neue Kombinationen auszuprobieren, Geld zu sparen, Lebensmittelabfall zu reduzieren und gleichzeitig zu erkennen, welch großer Wert in einfachen Zutaten steckt. Eine Küche, die mit Resten umgehen kann, ist eine Küche, die Essen in seiner vollen Bandbreite versteht – und das ist eine Fähigkeit, die sich jeden Tag auszahlt.

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