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Zkuste domácí instantní polévky do hrnku --- Probieren Sie hausgemachte Instant-Bechersuppen

Wer kennt dieses Gefühl nicht – es ist halb zwölf, im Büro knurrt der Magen und die einzige schnelle Möglichkeit ist eine übersalzene Instantsuppe aus dem Tütchen oder ein verbranntes Sandwich aus dem Automaten im Erdgeschoss. Dabei gibt es eine elegante Lösung, die den Komfort von Instantessen mit der Qualität der Hausmannskost verbindet: selbst zubereitete Suppenbecher, die man am Arbeitsplatz einfach mit heißem Wasser aufgießen muss.

Dieser Trend, der in den letzten Jahren zunächst in Japan und Korea unter dem Namen „Jar Soups" oder „Mug Soups" an Beliebtheit gewann, setzt sich nun auch in Europa langsam durch. Kein Wunder – es ist eine clevere Methode, sich ein warmes, nahrhaftes Mittagessen zu gönnen, ohne Plastiktütchen voller Glutamat, Palmfett und Farbstoffen. Eine selbst gemachte Instantsuppe im Becher oder Glas ist nichts anderes als das Schichten von frischen oder getrockneten Zutaten, die heißes Wasser in wenigen Minuten zum Leben erweckt.


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Warum es sich lohnt, die Suppe selbst zuzubereiten

Industriell hergestellte Instantsuppen sind zweifellos praktisch, doch ihre Zusammensetzung erfreut selten. Laut Daten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gehört eine übermäßige Natriumzufuhr zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – und genau Instantsuppen aus Tütchen sind eine der größten Salzquellen in der Ernährung des durchschnittlichen Europäers. Ein Tütchen kann bis zu 60–80 % der empfohlenen Tagesdosis Natrium für Erwachsene enthalten.

Die selbst gemachte Variante bietet dagegen volle Kontrolle über die Zusammensetzung. Man entscheidet selbst, wie viel Salz man hinzufügt, welche Brühe man verwendet, ob man auf eiweißreiche Hülsenfrüchte oder vitaminreiches Gemüse setzt. Außerdem ist die Zubereitung überraschend unkompliziert – die meisten Rezepte lassen sich am Vorabend in 10 bis 15 Minuten vorbereiten, und morgens muss man den Becher nur mitnehmen.

Es ist nicht nur eine Frage der Gesundheit, sondern auch der Wirtschaftlichkeit. Eine selbst gemachte Suppenbecher kostet im Durchschnitt zwischen 80 Cent und 1,60 Euro, während eine vergleichbare gekaufte Variante – ob Instant oder aus dem Bistro – ab etwa 2,50 Euro aufwärts liegt. Bei fünf Arbeitstagen pro Woche ergibt das eine beachtliche Ersparnis.

Nehmen wir als Beispiel Klára, eine dreiunddreißigjährige Projektmanagerin aus Brünn. Vor einem Jahr begann sie, Glasdosen mit Schichten aus getrocknetem Gemüse, Misopaste, Reisnudeln und Kräutern mit zur Arbeit zu nehmen. „Am Anfang sagten meine Kollegen, ich sei verrückt", lachte sie. „Jetzt lässt sich die halbe Abteilung von mir Rezepte schicken." Kláras Geschichte ist keine Ausnahme – man muss nur einen Blick auf die sozialen Medien werfen, wo der Hashtag #jarsoups hunderttausende Beiträge sammelt.

Wie man eine selbst gemachte Instantsuppe im Becher zubereitet

Das Grundprinzip ist einfach: In einen Becher oder ein luftdichtes Glas werden die Zutaten geschichtet – von denen, die am längsten brauchen, um durch heißes Wasser „gegart" zu werden, bis hin zu den zartesten, die durch zu viel Hitze leiden würden. Am Arbeitsplatz wird heißes Wasser aufgegossen, der Becher mit einem Teller oder Deckel abgedeckt, 3 bis 5 Minuten gewartet – und die Suppe ist fertig.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der richtigen Wahl der Zutaten. Nicht alles eignet sich – rohes Gemüse wie Möhren oder Sellerie bleibt hart, wenn es nicht in sehr dünne Scheiben geschnitten oder vorher blanchiert wurde. Getrocknetes Gemüse, gefrorene Erbsen, dünne Reisnudeln, Instantbuchweizen oder vorgegarte Hülsenfrüchte hingegen funktionieren hervorragend.

Die Grundlage jeder guten Suppe bildet eine Geschmacksbasis. Hier kommen Zutaten wie folgende ins Spiel:

  • Misopaste (reiche Quelle für Probiotika und Umami-Geschmack)
  • getrocknete Brühe ohne Zusatzstoffe und Glutamat – idealerweise selbst gemacht oder eine hochwertige Bio-Variante
  • Sojasauce oder Tamari für eine glutenfreie Version
  • Kokosmilchpulver für cremigere asiatische Suppen
  • getrocknete Pilze wie Shiitake oder Steinpilze, die ihren intensiven Geschmack ans Wasser abgeben

Auf diese Basis wird getrocknetes oder gefrorenes Gemüse geschichtet – Spinat, Mais, Erbsen, getrocknete Tomaten, geschnittene Frühlingszwiebeln. Dann kommen die Kohlenhydrate: Reisnudeln, Glasnudeln, Buchweizennudeln oder kleine Nudeln wie Orzo oder Pastina. Und schließlich die Proteine – in Würfel geschnittenes Tofu, vorgegarte Bohnen, Edamame oder getrocknete Garnelen für Meeresfrüchte-Liebhaber.

Die letzte Schicht bilden aromatische Zutaten und Toppings: Sesamsamen, Chiliflocken, getrocknete Nori-Algen, getrocknete Basilikum- oder Korianderblätter, ein Tropfen Sesamöl in einem separat beigelegten kleinen Behälter. Genau diese Details heben eine einfache Suppe zu einem echten Erlebnis.

Wie der britische Koch und Verfechter des einfachen Kochens Yotam Ottolenghi bemerkte: „Das beste Essen ist nicht das komplizierteste – es ist das, das Ihnen Freude bringt, wo Sie sie am wenigsten erwarten." Und eine warme, selbst gemachte Suppe inmitten eines hektischen Arbeitstages ist genau so ein Moment.

Tipps für verschiedene Geschmäcker und Ernährungsweisen

Das Schöne an selbst gemachten Instantsuppen im Becher ist ihre absolute Anpassungsfähigkeit. Liebhaber der japanischen Küche können ein klassisches Miso Shiru mit Tofu, Wakame-Algen und Frühlingszwiebeln zusammenstellen. Fans thailändischer Aromen greifen zur Kombination aus Kokosmilchpulver, getrocknetem Zitronengras, Ingwer, Reisnudeln und Garnelen. Eine europäisch geprägte Variante kann getrocknete Tomaten, provenzalische Kräuter, kleine Nudeln und weiße Bohnen enthalten – quasi eine Minestrone im Becher.

Für Veganer und Vegetarier ist die Zubereitung besonders einfach, da die meisten traditionellen asiatischen Suppenbases von Natur aus pflanzlichen Ursprungs sind. Misopaste, Sojasauce, getrocknete Pilze und Gemüse bilden eine Basis, die auch ohne Fleisch oder tierische Produkte vollwertig ist. Menschen mit Zöliakie werden es zu schätzen wissen, dass Reis- und Glasnudeln von Natur aus glutenfrei sind, und Tamari ersetzt die klassische Sojasauce.

Wichtig ist auch die Wahl des Behälters. Ein klassischer Keramikbecher erfüllt zwar seinen Zweck, aber praktischer ist ein Thermobecher mit Deckel oder ein Glas mit Dichtungsdeckel. Glas hat den Vorteil, dass es keine Gerüche oder Aromen annimmt, leicht zu reinigen ist und dem ökologischen Ansatz entspricht – kein Einwegplastik. Auf Ferwer.cz finden Sie zum Beispiel Bambus- und Glasbehälter, die für diesen Zweck wie gemacht sind und gleichzeitig perfekt zur Philosophie eines nachhaltigen Lebensstils passen.

Glasdose mit geschichteten Zutaten für eine selbst gemachte Instantsuppe im Becher, umgeben von Zutaten wie Misopaste, getrockneten Pilzen und Reisnudeln

Vorbereitung, Lagerung und praktische Tipps

Einer der größten Vorteile dieses Konzepts ist die Möglichkeit, für die gesamte Woche im Voraus vorzubereiten. Es reicht, sonntags abends fünf Becher oder Gläser zusammenzustellen, sie in den Kühlschrank zu stellen und jeden Morgen eines mitzunehmen. Trockene Zutaten halten sich in einem verschlossenen Behälter bei Raumtemperatur mehrere Tage, während Kombinationen mit frischen Zutaten – wie Tofu oder blanchiertem Gemüse – besser innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden sollten.

Entscheidend ist auch das richtige Aufgießen. Am Arbeitsplatz verfügen die meisten Menschen über einen Wasserkocher oder einen Heißwasserautomaten. Das Wasser sollte wirklich kochend oder knapp unter dem Siedepunkt sein – zu lauwarmes Wasser gart Nudeln und Gemüse nicht ausreichend. Nach dem Aufgießen empfiehlt es sich, den Behälter abzudecken und 4 bis 5 Minuten stehen zu lassen, damit sich alle Zutaten gleichmäßig erwärmen und die Nudeln weich werden.

Was die Wassermenge betrifft, gilt als Faustregel, dass für eine Portion etwa 300 bis 400 Milliliter ausreichen. Die resultierende Konsistenz hängt von der persönlichen Vorliebe ab – wer eine dickere Suppe mag, verwendet weniger Wasser, wer eine leichte Brühe bevorzugt, kann etwas mehr hinzufügen. Die Geschmacksbasis sollte daher etwas intensiver zubereitet werden, als man sie in der fertigen Suppe haben möchte, da das heiße Wasser sie von Natur aus verdünnt.

Ein besonderes Kapitel sind Nudeln. Dünne Reis-nudeln oder Glasnudeln (sog. Glass Noodles) können trocken in den Becher gegeben werden – heißes Wasser macht sie in 3 bis 4 Minuten weich. Dickere Buchweizen- oder Weizennudeln sollten besser halbgar vorgekocht, abgekühlt, leicht mit Sesamöl bestrichen werden, damit sie nicht verkleben, und erst dann in den Behälter gegeben werden. Dieser Schritt fügt der Vorbereitung nur wenige Minuten hinzu, aber das Ergebnis ist es wert.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die psychologische Dimension des Ganzen. Sich eine selbst zubereitete Suppe mit zur Arbeit zu bringen, ist ein kleiner Akt der Selbstfürsorge inmitten eines sonst chaotischen Tages. Forschungen im Bereich der Verhaltenspsychologie zeigen immer wieder, dass eine bewusste Essenspause – sei sie auch kurz – die Konzentration verbessert, Stress reduziert und die Gesamtproduktivität steigert. Laut einer im Journal of Occupational Health Psychology veröffentlichten Studie zeigen Menschen, die sich eine echte Mittagspause gönnen, am Nachmittag eine deutlich bessere kognitive Leistung als jene, die am Computer essen oder die Pause ganz ausfallen lassen.

Und so wird die selbst gemachte Instantsuppe im Becher zu mehr als nur einer praktischen Lösung für den Hunger. Es ist eine kleine tägliche Routine, die gesunde Ernährung, ökologisches Denken und bewusste Selbstfürsorge miteinander verbindet. Die Zubereitung dauert nicht länger als eine Viertelstunde, aber die Freude, die sie inmitten des Arbeitstages bereitet, lässt sich kaum beziffern. Es lohnt sich, es auszuprobieren – und wer weiß, vielleicht wird aus einem einmaligen Experiment eine Gewohnheit, die viele Jahre anhält.

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